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Die Lions holen Lenny Greene wieder zurück in die Löwenstadt

Braunschweigs Footballer verpflichten „einen der besten deutschen Spieler überhaupt“.

Von Daniel Beutler, 22.01.2012

Braunschweig. Den New Yorker Lions ist gestern mit der Verpflichtung von Lenny Green einer kleiner Coup gelungen. Der Passverteidiger gab Cheftrainer Phil Hickey seine Zusage für die anstehende Bundesliga-Saison.

„Die Spieler haben mir das zunächst nicht geglaubt, dass Lenny zu den Lions kommt“, sagt der Headcoach schmunzelnd. Nach jedem Training tauscht er sich mit den vier Mannschaftskapitänen aus, und sorgte dabei in den vergangenen zwei Wochen für großes Erstaunen, als er mit seinen Kapitänen die Personalie besprach. Bereits 2007 spielte Greene für die Lions, bevor er zu den Kiel Baltic Hurricanes wechselte. Vergangene Saison heuerte er dann bei den Mönchengladbach Mavericks an, die mittlerweile pleite sind.
Vereinslos, aber für jede GFL-Mannschaft interessant, war es das Angebot von Hickey, das den Cornerback überzeugte. „Das Gesamtpaket stimmt einfach“, bestätig Greene, der auch im Angriff als Passempfänger auflaufen wird und ein Führungsspieler werden will. „Lenny ist zwar Deutscher, hat aber amerikanische Wurzeln und spielt so gut, dass er wie ein Importspieler aus den USA anzusehen ist“, erklärt Hickey, der Green für „einen der besten Deutschen Spieler überhaupt“ hält.
Bei der Entscheidung für Braunschweig ging es Greene dabei nicht um das Geld, sondern die Perspektive. Bezahlt wird Greene bei den Braunschweigern nicht als Spieler, wie die Jahre zuvor, sondern ist zusätzlich mit anderen Aufgaben betreut. „Lenny wird bei uns das Schulprogramm übernehmen, sich um die Bildung von Arbeitsgemeinschaften an Schulen kümmern und als Fitnesstrainer für die Lions arbeiten“, berichtet Hickey. Zudem helfe man ihm eine Ausbildung als Sportfachwirt anzugehen.
„Sollte sich Mualick Bangura wirklich dazu entscheiden, die Lions zu verlassen, haben wir mit Lenny einen mehr als guten Ersatz und mit ihm und Benjamin Krahl dann immer noch zwei erstklassige Passverteidiger“, schätzt Hickey diesen Teil seiner Mannschaft als sehr stark ein.
Und die Mannschaft soll noch weiter wachsen. Neben zwei Spielern aus den USA, will sich der Headcoach noch auf dem europäischen Markt nach Spielern umschauen.
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