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Die Lions-Footballer reisen zum Derby nach Hildesheim

Wollen auch in Hildesheim erfolgreich sein: Die Lions aus Braunschweig. Foto: Ammerpohl

Die Braunschweiger spielen heute (16 Uhr) bei den Invaders – OP von Homri gut gelaufen.

Von Daniel Beutler, 27.05.2016.

Braunschweig. Lange Jahre hatten die Bundesliga-Footballer der Lions die Vormachtstellung in der Region inne. Seit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse ziehen sie einsam ihre Kreise. Es schickte sich auch keiner aus der Gegend an, am Thron der Braunschweiger zu rütteln. Mit den Hildesheim Invaders ist jetzt eine Mannschaft in der Bundesliga angekommen, einen ersten Anlauf zu wagen. Am Samstag (16 Uhr) sind die New Yorker Lions bei den Invaders zu Gast.

Das erste Ausrufezeichen haben die Hildesheimer bereits gesetzt. Der Aufsteiger schlug vergangene Woche die Düsseldorf Panther mit 51:20. Dabei vertraut Cheftrainer Joe Roman weitestgehend auf die Aufstiegs-Mannschaft und konnte sich Verstärkung von den Braunschweigern sichern. „Dass sie gewonnen haben, war keine so große Überraschung. Dass es so deutlich war, schon“, lobte Lions-Cheftrainer Troy Tomlin den kommenden Gegner. Sechs Spieler, die in den vergangenen Jahren für die Lions aktiv waren, spielen in Hildesheim. Sonst lief die Abwanderungsbewegung eher in die andere Richtung. Ein Problem macht Tomlin da nicht aus, wenn es jetzt gegen einige Ex-Lions geht. „Natürlich kennen sie einen Teil unserer Spielzüge, aber wir können uns auch anpassen“, sagt der Cheftrainer.
Sorgen machen da eher andere: Mit Zachary Cavanaugh als Quarterback und Runningback Reggie Bullock setzen die Invaders auf zwei US-Amerikaner in den Schlüsselrollen des Angriffs. Mit Phillip Gamble haben sie dazu einen Allrounder. Der Landsmann der beiden spielt sowohl Laufverteidiger als auch Ersatz-Runningback. Für Cheftrainer Troy Tomlin bedeuten diese Personalien erhöhte Vorsicht. „Das sind Playmaker. Vor allem der Quarterback, der sehr gut auch selber laufen kann“, warnt der Headcoach.
Ein Spaziergang werde das Duell mit den Hildesheimern nicht, doch es sei auch nichts Besonderes. „Wir wollen gewinnen, das ist klar. Und das Schöne ist, dass die Anfahrt mal nicht so lang ist“, macht Tomlin kein großes Aufsehen um das Nachbarschaftsduell.
Da wird sicher Kerim Homri fehlen. Nach seiner schweren Verletzung wurde der Linebacker am Sonntag operiert und muss mindestens zwölf Wochen pausieren. „Mein Fuß tut noch ziemlich weh, aber es ist alles gut gelaufen. Ich werde versuchen, im Halbfinale mein Comeback zu geben“, sagte Homri kämpferisch.
Die Lions übertragen das Spiel live im Internet auf der seite new.livestream.com/newyorkerlions.
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