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Die Lions blieben cool im Football-Thriller

Patrick Ihl (rechts) zeigte auf der Position des Passverteidigers ein starkes Debüt und steuerte zwei Interceptions beim Sieg der New Yorker Lions in Dresden bei. Foto: Reißner

Braunschweiger nach dem 49:34-Sieg in Dresden weiter ungeschlagen.

Von Daniel Beutler, 02.08.2014.

Braunschweig. In einer Football-Schlacht über fast dreieinhalb Stunden haben die New Yorker Lions mit 49:34 bei den Dresden Monarchs gewonnen. Bitter für die Lions: Defense-Line-Spieler Sven Rieger brach sich wohl das Schienbein.

Die erste Halbzeit war absolut zum Vergessen. Nicht nur, dass sie mit einem 14:24-Rückstand in die Pause gingen, kosteten die beiden ersten Viertel die Lions auch noch zwei Spieler. Zunächst brach sich Sven Rieger wohl das rechte Schienbein, als ein Mitspieler ihm unglücklich von hinten in die Beine fiel. Rund 20 Minuten wurde der fast zwei Meter große Abwehrmann auf dem Feld behandelt, ehe er ins Krankenhaus gebracht wurde. Nur kurze Zeit später wurde Passverteidiger Benjamin Krahl des Spiels verwiesen, weil er sich zwei persönliche Fouls erlaubte, eines davon wegen Meckerns. Damit wird er zumindest im nächsten Spiel zu Hause gegen Köln fehlen.
Sein Ersatzmann Patrick Ihl, eigentlich als Passempfänger gelistet, machte mit zwei abgefangenen Pässen seine Sache sehr gut und auf sich aufmerksam. Wie schon Jacob Schridde wurde Ihl von Defense-Coach Dave Likins von der Wide-Receiver-Position abgeordnet und könnte sich ebenso als ein Glücksgriff erweisen. Nur die großen Löcher in der Passabwehr, die zu oft einen Schritt zu spät kam oder gleich ganz woanders stand, konnte er in seinem ersten Spiel auch nicht helfen zu stopfen.
Ganz anders nach der Halbzeitpause. Lions-Cheftrainer Troy Tomlin warf vermutlich den Offensivmotor der Braunschweiger verbal an und dann lief er auch. Nicht ohne hier und da mal zu stottern, aber gegen eine aggressive Dresdner Abwehr doch insgesamt gewohnt gut. Die erste Führung gab es trotzdem erst mit einem artistischen Fang durch Anthony Dable zum 28:24 für die Lions. Dennoch ging es mit einem 28:31-Rückstand in einen spannenden letzten Spielabschnitt, in dem die Gäste den längeren Atem bewiesen und das Spiel jetzt offensiv und defensiv bestimmten.
Zum Matchwinner in dieser intensiven Partie wurde schließlich Francis Bah, der wenige Minuten vor Schluss einen Pass vom starken Monarchs-Quarterback Jeff Welsh abfing und das Ei zum 49:34-Endstand über rund 40 Yards in die Endzone trug.
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