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„Die liegen gelassenen Punkte zurückholen“

3. Fußball-Liga: Eintracht heute in Aalen und Sonnabend gegen Werder

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Nach dem ärgerlichen 1:2 gegen Carl Zeiss Jena vor heimischem Publikum besteht für die Drittligafußballer von Eintracht in dieser Woche gleich zweimal die Gelegenheit, sich die verlorenen Punkte zurückzuholen.

Zunächst treten die Löwen heute (19 Uhr) zum Auswärtsspiel beim VfR Aalen an, bevor sie am Sonnabend um 14 Uhr im Eintracht-Stadion auf die Zweitvertretung von Werder Bremen treffen.
„Wir wollen die liegen gelassenen Punkte einfach zurückholen“, kündigt Torsten Lieberknecht an. Der Eintracht-Coach erwartet „englische Verhältnisse“ in Aalen: „Sie haben ein enges Stadion. Die Flutlichtatmosphäre tut ein Übriges.“ In Aalen könnte eine veränderte Eintracht-Elf auf dem Platz stehen. Ken Reichel wird nach seiner abgesessenen Gelbsperre in den Kader zurückkehren, die gegen Jena verletzten Marcel Schied (Platzwunde) und Dennis Brinkmann (Nasenbeinbruch) können aller Voraussicht nach auflaufen. Für den Eintracht-Kapitän wurde eine Schutzmaske angefertigt, die ihn vor Stößen schützen soll.
Nicht mit von der Partie wird wie schon gegen Jena Adrian Horn sein, der sich laut Lieberknecht momentan nicht dem Mannschaftsgefüge anpasst und deshalb von Nico Lauenstein vertreten wird. Während Ramazan Yildirim und Smail Morabit (beide Reha) sowie Riley O`Neill (Patellasehnenbeschwerden) ebenfalls noch ausfallen, könnte Valentin Nastase erstmals seit fast zwei Monaten wieder zu einem Einsatz in einem Punktspiel kommen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Benjamin Fuchs, der nach seiner Adduktorenzerrung das Training wieder aufgenommen hat.
Unterdessen wurde bekannt, dass Torsten Ziegner (Carl Zeiss Jena) für seine rassistisch motivierte Beleidigung gegen Eintrachts Nigerianer Kingsley Onuegbu für fünf Punktspiele gesperrt wurde. Außerdem müssen die Jenaer mit einer Platzsperre rechnen, nachdem vergangenen Sonnabend im Gästefanblock ein Feuerwerkskörper gezündet wurde, durch den der Jenaer Chefordner Michael Schau ein Knalltrauma erlitt und im Krankenhaus behandelt werden musste.
So könnten sie spielen: Fejzic – Reichel (Dogan), Brinkmann, Nastase (Schanda), Wehlage – Rodrigues, Lenze, Pfitzner, Danneberg – Banser, Schied.
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