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„Die Jungs werden aus ihren Fehlern lernen“

Sorgte nach seiner Einwechslung für mehr Offensivschwung: Eintrachts Nik Omladic. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht spielt am Freitag beim VfL Bochum.

Von Elmar von Cramon, 10.02.2015.

Braunschweig. Nach der Auftaktniederlage gegen Kaiserslautern wollen Eintrachts Zweitliga-Kicker nun Freitag ab 18.30 Uhr beim VfL Bochum punkten. Die Vorzeichen erscheinen günstig: Eintracht verlor nur eine der vergangenen fünf Auswärtsbegegnungen, während der VfL erst einen Heimsieg verbuchen konnte.

„Abhaken“ möchte Torsten Lieberknecht die Niederlage gegen den FCK, die ihn sichtlich verärgert hatte: „Ich hatte das Gefühl, dass die Lauterer mental ein Stück weit mehr investiert haben als wir, auch wenn wir zu Beginn der Partie die bessere Mannschaft waren.“ Allerdings vermisste der Eintracht-Trainer bei seinem Team die „Basics“, um den Gegner in Bedrängnis zu bringen: „Mit schlechtem Zweikampfverhalten in entscheidenden Szenen ist es schwierig, die Partie erfolgreich zu beenden.“ Für das Duell mit Bochum sieht er seine Mannschaft trotzdem gewappnet: „Die Jungs wissen Bescheid und werden aus ihren Fehlern lernen.“
Beim Gegner herrscht nach der Niederlage in Berlin Tristesse, dennoch glaubt der 41-Jährige, dass sich die Mannschaft von Neucoach Gertjan Verbeek eine Menge vorgenommen hat, um die Heimschwäche ad acta zu legen: „Man hat trotz der Niederlage in Berlin gesehen, dass der Trainer dem Team bereits seine Handschrift verpasst hat.“
Schon unmittelbar nach der Niederlage hatte Lieberknecht eine „interessante Trainingswoche“ angekündigt, mangelnder Einsatz in den Übungseinheiten ist jedenfalls nicht das Problem: „Das Engagement im Training ist vorbildhaft. Vielen Spielern ist es aber nicht gelungen, die guten Trainingsleistungen nach dem Spiel gegen Basel zu konservieren und gegen Kaiserslautern ihr gewohntes Leistungsniveau zu erreichen“, so Lieberknecht, der allerdings zahlreiche personelle Alternativen zur Verfügung hat. Vor allem die Neuzugänge Nik Omladic und Emil Berggreen wussten nach ihrer Hereinnahme zu überzeugen, sodass ein Startelfeinsatz denkbar erscheint: „Beide haben sich gut eingebracht und gezeigt, dass es richtig war, sie zu holen.“ Im selben Atemzug stellt Lieberknecht allerdings klar, dass es „vermessen wäre, von den beiden Wunderdinge zu erwarten“.
Fraglich ist der Einsatz von Maximilian Sauer, der sich mit einer Grippe herumplagt. Saulo Decarli (Muskelfaserriss) und Torsten Oehrl (Reha) fallen definitiv aus.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Hedenstad, Reichel, Correia, Kessel - Hochscheidt, Boland, Theuerkauf (Vrancic), Omladic - Nielsen, Ryu (Berggreen).
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