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Die Grizzlys haben Matchball eins nicht nutzen können

Bester Spieler in Nürnberg: Grizzlys-Torhüter Felix Brückmann. Foto: regios24/Darius Simka

Die Wolfsburger haben Spiel Nummer 5 der Halbfinalserie der Deutschen Eishockey Liga mit 1:4 bei den Nürnberg Ice Tigers verloren.

Wolfsburg, 04.04.2017.

Matchball eins blieb ungenutzt: Die Grizzlys Wolfsburg haben am Sonntag Spiel Nummer 5 der Halbfinalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) bei den Nürnberg Ice Tigers verloren. Damit verkürzten die Franken in der Best of 7-Serie auf 2:3 – Duell Nummer 6 stand am Dienstagabend in Wolfsburg an (bei Redaktionsschluss nicht beendet).

Diesen Matchball hatten sich die Grizzlys am Freitagabend mit einem harterkämpften 4:3-Heimsieg gegen die Nürnberger erarbeitet – vor 4503 Zuschauern in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Wolfsburger Eis-Arena. In einem Duell, das nichts für schwache Nerven war, in dem die Gäste immer wieder herangekommen waren. In Nürnberg wollten die Mannen von Trainer Pavel Gross nun vorzeitig den Finaleinzug perfekt machen und begannen – unterstützt von 200 mitgereisten Grizzlys-Fans – auch entsprechend stark.

Allerdings wurden sie in der sechsten Spielminute eiskalt erwischt von den Ice Tigers: Die erste Chance der Hausherren nutzte Marco Pfleger gleich zur 1:0-Führung. Die erste große Möglichkeit im zweiten Drittel gehörte dann den Wolfsburgern: In Unterzahl scheiterte Gerrit Fauser jedoch an Andy Jenike, der diesmal im Nürnberger Tor den Vorzug vor Jochen Reimer erhalten hatte. Und das bestraften die Gastgeber gleich doppelt: Wiederum Marco Pfleger (24.) und 86 Sekunden später Philippe Dupuis schossen eine scheinbar beruhigende 3:0-Führung für die Ice Tigers heraus.

Dass die Moral der Grizzlys jedoch intakt ist, bewiesen sie in der Folgezeit einmal mehr: Philip Riefers (32.) verkürzte auf 1:3 und weckte die Wolfsburger damit endgültig auf. Die hatten aber Pech, dass der Schuss von Brent Aubin (34.) nur an den Pfosten klatschte und Fabio Pfohl (36.), der wieder im Aufgebot stand, haarscharf das 2:3 verfehlte.

Der Schlussabschnitt war gerade einmal 28 Sekunden alt, da bekam die Aufholjagd der Gäste einen herben Dämpfer: Bei 4 gegen 4 auf dem Eis markierte Jesse Blacker das 4:1 und sorgte damit für die Vorentscheidung. In der Folgezeit war die Luft ein wenig raus – Kraft sparen für Spiel 6 war die Devise für den Vizemeister aus der Volkswagenstadt, bei dem erneut Nationaltorwart Felix Brückmann der beste Spieler war.
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