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Die erste Stufe auf dem Weg zum Tennis-Profi

Die 1. Braunschweig Women‘s Open starten am 23. August beim BTHC als Zukunftsturnier für die jungen Talente

Von Daniel Beutler, 19.08.2009

Braunschweig. Am Sonntag gehts los: Die Braunschweig Women‘s Open feiern ihre Premiere auf den Plätzen des BTHC. Eine Woche lang können die Zuschauer bei freiem Eintritt an allen Tagen die kommenden Tennis-Stars live erleben. Darunter die Braunschweiger Spielerin Katharina Lehnert.

Das mit 10 000 Dollar dotierte Turnier ist die erste Stufe, die angehende Profispielerinnen nehmen müssen. Das Turnier, von denen es in Deutschland noch sieben weitere gibt, ist in der untersten Kategorie der International Tennis Federation angesiedelt. Es bildet somit den Einstieg in den Profizirkus.
Die 18 Spielerinnen des Hauptfeldes sind da schon drin, haben sich einen Platz in der Weltrangliste erspielt. Und Katharina Lehnert, gerade einmal 15 Jahre alt, will genau da hin. Die zierlich wirkende Spielerin des Braunschweiger THC trainiert dafür in Hannover im Bundesstützpunkt des Deutschen Tennis Bundes. Ein Sportinternat für die Tennis-Talente. „Vor und nach der Schule geht es auf den Trainingsplatz. Wenn dann Turniere in der Schulzeit stattfinden, ist es oft nicht leicht, den verpassten Stoff aufzuholen. Aber es geht irgendwie“, schildert Lehnert die Probleme an der Schwelle zum Profitum.
Aktuell ist die junge Spielerin in der Weltrangliste noch nicht vertreten, spielte bisher nur Junioren-Turniere. Aber, und das ist im Alter von 15 Jahren beachtlich, in der nationalen Rangliste der Damen belegt sie Platz 99. Um international in die Wertungslisten zu kommen, gilt es, die Qualifikation der Braunschweig Women‘s Open zu überstehen.
Das 64er-Feld, in dem nur ganz wenige Spielerinnen mehr als 20 Jahre alt sind, startet am Sonntag um 9.30 Uhr. Am Dienstag beginnt das Hauptfeld (12 Uhr) und auch die Doppelspielerinnen gehen dann an den Start. Am 30. August (Sonntag) steht schließlich das Finale auf dem Plan.
Ob Katharina Lehnert dann dabei ist, wird sich zeigen. Ihr sei erstmal wichtig, Erfahrungen zu sammeln und sich mit gestandenen Spielerinnen zu messen, sagt sie.
Etwas hat sie jedenfalls schon bei dem eröffnenden Pressegespräch am vergangenen Freitag gelernt: Den Umgang mit den Medien. Etwas schüchtern beantwortete sie die Fragen und hatte wohl nicht mit dem Interesse an ihrer Person gerechnet. Aber sie gab wohlüberlegte Antworten, ganz im Stile eines Profis.
Ob auf dem roten Sand von Braunschweig auch der Sprung zum Tennis-Profi gelingt, bleibt abzuwarten. Mit 15 Jahren hätte sie aber auf alle Fälle noch etwas Zeit dafür.
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