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„Die Bayern haben ihre Klasse gezeigt“

Fußball: Eintracht mit 0:3 in der ersten Runde um den DFB-Pokal ausgeschieden – Gomez, Schweinsteiger, Müller treffen.

Von Elmar von Cramon, 03.08.2011

Braunschweig. Äußerst souverän präsentierte sich Bayern München beim DFB-Pokal-Erstrundenmatch in Braunschweig. 3:0 (2:0) lautete der Endstand am Montagabend in einer einseitigen Partie.

Am Ende dieser Begegnung stand auf Seiten Eintrachts die Erkenntnis, gegen eine Mannschaft verloren zu haben, die in der kommenden Spielzeit in der Bundesliga als auch in Europa für Furore sorgen dürfte: „Bayern hat sensationell gespielt, der Erfolg war mehr als verdient“, lautete das Fazit von Torsten Lieberknecht.
Der Eintracht-Trainer hatte an seinem Geburtstag nach diversen Pokalüberraschungen vergeblich auf eine weitere Sensation spekuliert, konnte seiner Mannschaft nach 90 Minuten aber kaum Vorwürfe machen: „Wir haben nicht so ins Spiel gefunden wie wir es können. Doch die Bayern haben eine überragende Klasse gezeigt.“
Die Hoffnung auf einen Sieg hatte sich bereits in der ersten Hälfte zerschlagen: Zwei verwandelte Elfmeter von Mario Gomez (8.) und Bastian Schweinsteiger (38.) sorgten für die Pausenführung, obwohl sich der Rekordmeister ansonsten keine Chance herausgespielt hatte: Zunächst war Ken Reichel im Strafraum gegen Thomas Müller ungestüm zu Werke gegangen, vor der Pause wurde der Nationalstürmer von Mirko Boland erneut im Sechzehnmeterraum gefoult.
Auch nach dem Wechsel gelang es den Blau-Gelben vor 23 645 Zuschauern nicht, die sicher stehende Bayern-Defensive auszuhebeln. Stattdessen setzte Müller mit einem Heber den Schlusspunkt zum 3:0 (82.). „Durch zwei Elfmeter in Rückstand zu geraten ist bitter“, gab Ken Reichel zu Protokoll, sah die Niederlage aber als lehrreich an: „Die Bayern-Spieler haben in puncto Ballführung, Tempo und Spielverlagerung eine enorme Qualität“.
Auch Dennis Kruppke, der im ersten Durchgang per Kopf die einzig nennenswerte Eintracht-Chance besaß (27.), zollte dem am Montag übermächtig auftretenden Gegner Respekt: „Jeder Akteur ist eine Klasse für sich.“ Dennoch sieht der Kapitän in der Niederlage auch Positives: „In den letzten Tagen war eine Menge Trubel, es ist gut das jetzt Ruhe einkehrt. Wir werden nicht lange brauchen, um die Partie abzuhaken und uns auf das nächste Punktspiel gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag zu konzentrieren.“
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