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Die B-Elf der „Wölfinnen“ lässt Jena keine Chance

Alexandra Popp. rs24/Simka

Fußball: VfL-Frauen morgen gegen Chelsea.

Wolfsburg, 27.04.2018.

Im Nachholspiel des 14. Spieltags in der Frauenfußball-Bundesliga setzte sich der VfL Wolfsburg bei Schlusslicht FF USV Jena mit 4:0 (2:0) durch. Auf dem Weg zur vierten Deutschen Meisterschaft bauten die „Wölfinnen“ ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf jeweils fünf Punkte auf ihre Verfolger FC Bayern München und SC Freiburg aus. Die Tore zum ungefährdeten Erfolg in Thüringen steuerten Alexandra Popp (8.), Tessa Wullaert (25.), Sara Björk Gunnarsdottir (48.) und die kurz zuvor eingewechselte Bundesliga-Toptorjägerin Pernille Harder (64.) bei.

Es war eine rundum gelungene Generalprobe für den VfL für das am morgigen Sonntag (17.30 Uhr) im AOK-Stadion anstehende Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den Chelsea Ladies FC.

VfL-Trainer Stephan Lerch hatte für die Jena-Partie die personelle Rotation in seinem Kader in Gang gesetzt. Sieben neue Spielerinnen rückten im Vergleich zum 3:1-Sieg beim FC Chelsea in die Startelf. Lena Goeßling und Lara Dickenmann blieben zwecks Schonung gleich ganz in der Heimat. Die zahlreichen Wechsel in der ersten Elf der Grün-Weißen änderten nichts an ihrer Dominanz: Von Beginn an ging es nur in eine Richtung, in die des Tores der Gastgeberinnen. Fast folgerichtig fiel die frühe VfL-Führung: Popp bugsierte den Ball nach einer Hereingabe von rechts im zweiten Versuch in die Maschen (8.). Wullaert erhöhte auf 2:0 für den VfL (25.), der in der eigenen Defensive nichts anbrennen ließ. Jena gelang es in Durchgang eins nicht einmal, auch nur annähernd gefährlich in den VfL-Strafraum vorzustoßen.

Nach dem Seitentausch dauerte es nur drei Minuten bis zum dritten VfL-Treffer. Nach einer Wullaert-Ecke war Gunnarsdottir zur Stelle und köpfte den Ball zum 3:0 trotz Bedrängnis ins Netz (48.). Erst nach einer Stunde kam auch Jena einmal gefährlich vor das VfL-Tor, doch Lisa Seiler fand bei ihrem Schuss in der glänzend reagierenden Almuth Schult ihre Meisterin. Harder zeigte schließlich ihren Torinstinkt und nutzte eine feine Wullaert-Vorlage zum vierten Wolfsburger Torerfolg (64.). „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Wir haben uns vorab einige Dinge überlegt, wollten das Tempo hochhalten, geduldig sein und Ball und Gegner laufen lassen. Das hat das Team sehr gut umgesetzt“, so VfL-Trainer Lerch.

Tore: 0:1 Popp (8.), 0:2 Wullaert (25.), 0:3 Gunnarsdottir (48.), 0:4 Harder (64.).
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