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Die Aufholjagd beginnt

Evan Landi (Mitte) und die Lions beginnen die Jagd auf den Tabellenführer. Foto: Susanne Hübner

Football: Heute empfangen die New Yorker Lions die Berlin Adler im Eintracht-Stadion.

Von Daniel Beutler, 22.07.2016.

Braunschweig. Mit dem Heimspiel gegen die Berlin Adler starten die New Yorker Lions heute in die zweite Saisonhälfte (18 Uhr, Eintracht-Stadion). „Die sieben verbleibenden Spiele sind wie eine neue Saison“, betont Cheftrainer Troy Tomlin. Im Kampf um die Nordmeisterschaft dürfen sich die Braunschweiger jetzt aber keine Ausrutscher mehr leisten.

Dabei hat gerade das Spiel gegen die Adler jetzt ein enormes Potenzial für einen Ausrutscher. Die Berliner reisen als krasser Außenseiter an. Sechs Niederlagen, zwei Siege stehen bisher in den Büchern für den Hauptstadtklub. Ihre beiden Erfolge waren knapp und hart erkämpft gegen die beiden Mannschaften, die hinter den Adlern stehen. „Sie sind eine junge Mannschaft mit viel Talent. Sie haben das Potenzial für Big Plays“, warnt Tomlin aber und sagt weiter: „Wir sind in einer Phase, in der wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen.“ Zwei Wochen footballfreier Zeit haben die Lions hinter sich. Eine bewusste Entscheidung von den Trainern, erst am Mittwoch wieder das Training aufzunehmen. Die erste Saisonhälfte hat Kraft gekostet. Der Lohn: Tomlin hat bis auf die Langzeitverletzten wie Kerim Homri alle Spieler gesund begrüßen können, die kleineren Blessuren sind verheilt. Dafür aber ist nicht gewiss, wie eingespielt der Angriff noch ist. „Auch in der Abwehr ist das Timing wichtig, aber das geht schneller“, erklärt Defense-Line-Spieler Patrick Finke. Vollends zufrieden klang Tomlin nach dem ersten Training aber nicht, als er berichtete: „Ja, es war okay.“
Mit den beiden sieglosen Spielen im Kopf treten die Braunschweiger das Duell mit den Adlern an. Die Niederlage bei den Berlin Rebels und das Remis in Kiel nagt am Stolz. „Das Spiel in Kiel haben wir in der zweiten Hälfte hergeschenkt. Und wir wollen diese Fehler korrigieren. Unser Ziel ist es, Nordmeister zu werden“, sagt Finke in aller Deutlichkeit. Die Motivation stimmt also bei den Braunschweigern, denen eine kleine Aufholjagd bevorsteht. In der durch verschieden viele absolvierte Spiele verzerrten Tabelle rangieren die Lions auf Rang drei. Vor ihnen die Dresden Monarchs mit zwei Spielen und zwei Punkten mehr. Die Rebels als Tabellenführer haben bei einem Spiel mehr vier Punkte Vorsprung. Hier steht aber noch das Rückspiel aus und auch ohne Ausrutscher der Rebels können die Lions noch über den direkten Vergleich an ihnen vorbeiziehen. Nur dafür dürfen sie selber ebenfalls nicht straucheln.
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