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Die Altersschere ist den Lions egal

Die neu formierte Defense Line der Footballer muss sich in der Bundesliga erst beweisen.

Von Daniel Beutler, 11.03.2012.


Braunschweig. Die Schere geht weit auseinander in der Defense Line der New Yorker Lions. „Wir haben viele, die sind gerade mal 18 oder 19 Jahre alt und dann geht es erst wieder bei 26 weiter“, sagt Defense-Line-Spieler Lawrence Williams. Aber das sei eigentlich egal.

Sicher müsse man schauen, wie sich das während der Saison bemerkbar mache und ob diese Mischung bestehen könne. „Aber zum jetzigen Zeitpunkt mache ich mir überhaupt keine Sorgen“, sagt Williams, der vergangene Saison noch als Linebacker spielte. „Ich bin aber ursprünglich Defense-Line-Spieler und wollte da auch wieder hin zurück“, sagt der kräftige Athlet. Neun Spieler zählt die erste Verteidigungslinie der Lions deshalb, vier davon sind neu in der Mannschaft. Darunter ist der Pole Jakub Malecki, der erst seit drei Jahren Football spielt, es in der ersten polnischen Liga aber vergangenes Jahr zum besten nationalen Defensive Linemen schaffte. Mit seinen beachtliche 140 Kilogramm bei 193 Zentimetern ist er einer, der helfen soll, die Abgänge zu kompensieren. Neben dem Karriereende der Leistungsträger Dennis Engelbrecht, Jens Heinecke und Christian von Einem, steht da vor allem der Abgang von Patrick Finke zu Buche. „Patrick ist ein guter Freund von mir und ich hätte sicher lieber mit ihm, als gegen ihn gespielt. Aber wir werden ihn ersetzen können und keine Defizite im Spiel merken“, ist sich Williams sicher.
Daran habe auch der neue Defense-Trainer Dave Easley seinen Anteil. „Ich bin sehr beeindruckt von ihm. Sein Fachwissen und seine Erfahrung kann man nicht für Geld kaufen. Wichtig ist jetzt, dass alle das Mitnehmen und Aufsaugen, was er uns beibringt“, meint Williams.
Und auch Cheftrainer Phil Hickey blickt ohne Sorge auf die Defense Line. „Wir haben da eine unglaubliche Flexibilität. So können wir sehr viel machen und den Gegner immer vor neue Aufgaben stellen“, freut sich der Headcoach.
Die Grundausrichtung ist dabei klar: Immer feste drauf auf den gegnerischen Quarterback.
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