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Die 2. Liga ist für den VfL Wolfsburg näher denn je

Zweikampf aus dem Hinspiel: Mario Gomez (VfL Wolfsburg) gegen Jesus Vellejo (Eintracht Frankfurt). Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Die Wölfe müssen am Samstag (15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt antreten – Mitwirken von Rodriguez fraglich.

Wolfsburg, 05.05.2017.

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen kaum sein: Eintracht Frankfurt hat den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga sicher, kann an den verbleibenden drei Spieltagen in der Tabelle nach oben schielen und sich auf das Pokalfinale gegen Borussia Dortmund freuen. Ganz anders ist die Situation für den VfL Wolfsburg, der am Samstag (15.30 Uhr) in der Main-Metropole gefordert ist: Der VfL ist abstiegsbedroht, seit der 0:6-Abfuhr vor Wochenfrist in der Volkswagen Arena gegen den FC Bayern München ist die 2. Liga für die „Wölfe“ näher denn je.

Hoffnung macht den Wolfsburgern die Hinrunde. Damals verlor der VfL vor dem Spiel gegen Frankfurt ebenfalls deutlich gegen die Bayern (0:5), doch gegen Frankfurt gelang ein 1:0-Sieg. Mut macht den Wolfsburgern auch der weitere Blick auf die Hinrunden-Statistik: Gegen die jetzt noch anstehenden Gegner Frankfurt, Borussia Mönchengladbach und Hamburger SV gewannen die „Wölfe“ in der ersten Saisonhälfte jeweils.

Mut macht ebenfalls, dass Frankfurt zu Hause gegen die Wolfsburger eine negative Bilanz hat. Bezogen auf die aktuellen Bundesligisten hat der VfL nur gegen Ingolstadt eine bessere Bilanz als gegen Frankfurt. Nur in einem der vergangenen 18 Spiele gegen die Eintracht blieb Wolfsburg torlos (0:2-Heimniederlage am 15. Dezember 2012). Das Problem: Während der VfL in der Hinrunde in der Fremde dreimal gewann, gelang den „Wölfen“ in der Rückrunde nur ein Auswärtssieg.

Bleibt zu hoffen, dass die Partie für Wolfsburgs Daniel Didavi kein trauriges Jubiläum wird. Der Mittelfeldmann steht vor seinem 100. Bundesliga-Spiel. Bis zuletzt erzielte er 30 Tore und gab 13 Torvorlagen.

Anekdote am Rand: Für Jesus Vallejo und Borja Mayoral ist das Spiel bei aller Rivalität auf dem Platz ein willkommenes Wiedersehen. Beide wurden 2015 zusammen U 19-Europameister; der Frankfurter war Spaniens Kapitän, der Wolfsburger Top-Torschütze des Turniers (drei Tore).

Glück hatte Wolfsburgs Abräumer Luiz Gustavo: Nachdem er nach seiner Gelb-Roten Karte gegen die Bayern kaum zu bändigen gewesen war, verzichtete der DFB auf eine weitere Sperre und brummte dem Brasilianer „nur“ eine Geldstrafe in Höhe von 15 000 Euro auf. Damit fehlt der Routinier lediglich in der Partie in Frankfurt.

Dort dürften auch Yunus Malli (Rippen) und Jakub Blaszczykowski (Rückenbeschwerden) ausfallen. Zudem bangen die „Wölfe“ noch um das Mitwirken von Ricardo Rodriguez: Nach seinem Comeback gegen die Bayern klagte der Schweizer über Knöchelprobleme – bei ihm dürfte es ein Wettlauf mit der Zeit werden.
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