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Deutschland verteidigt den EM-Titel

Kerim Homri spielte im Finale stark. Foto (Archiv): Reißner

Football: Finalsieg nach Verlängerung.

Von Daniel Beutler, 07.06.2014.

Braunschweig. Im sehr gut besuchten Wiener Ernst-Happel-Stadion sahen an die 27 000 Zuschauer gestern Abend, wie Deutschland im Finale der Europameisterschaft seinen Titel in einem dramatischen Finale gegen Österreich 30:27 in der Verlängerung gewann.

„Das Stadion wird richtig voll sein, und die ganzen österreichischen Fans verstummen zu lassen, ist unser Ziel. Das wird geil, weil alle gegen uns sind“, sagte Kerim Homri, Linebacker in Diensten der New Yorker Lions, am Freitag. Und der Laufverteidiger tat sein Teil, dass es gestern tatsächlich ziemlich oft ziemlich ruhig wurde. Zumindest in der ersten Hälfte. Homri erzwang bei einem seiner vielen Tackle gar einen Ballverlust, der umgehend zur 14:0-Führung führte. Im Angriff sorgte mit Niklas Römer ein Lions-Spieler für die ersten Punkte. Der Passempfänger brachte im ersten Viertel den Titelverteidiger in Front. Die Ausrichter konnten dagegen Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit einem Touchdown das Spiel wieder richtig spannend machen. Zuvor dominierten die Deutschen, hielten die Rot-Weißen bei nur drei Punkten, ehe eine Interception von Spielmacher Marco Ehrenfried den 14:9-Halbzeitstand vorbereite.
Nach der Pause kippte das Spiel, und die Österreicher erkämpften sich mit Beginn des letzten Viertels mit 17:14 erstmalig die Führung. Die egalisierte Jan Hilgendfeldt in diesem packenden Finale per Field-Goal vier Minuten vor Ende aus 25 Yards. Mehr Punkte gab es nicht, und so kam es zur Nachspielzeit. Und die wurde so unglaublich spannend, wie die Regularien kompliziert sind. Am Ende zählte nur eines: Römer fing den entscheiden Touchdown. Glück hatten die Deutschen allerdings. Die Schiedsrichter pfiffen einige fragwürdige Entscheidungen gegen die Österreicher.
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