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Derby: 200 Braunschweiger Fans von Polizei in Gewahrsam genommen

Mit zwei Sonderzügenwurden Braunschweiger Fans zum Derby gebracht. Der Hauptbahnhof in Hannover wurde von einem Großaufgebot an Bundespolizei gesichert. Foto: Twitter/Bundespolizei

Ausschreitungen vor dem Stadion in Hannover und ein schwerer Zwischenfall beim Abschlusstraining der Eintracht am Freitag: Das ist das Resultat des Niedersachsen-Derbys, das von der Polizei im Vorfeld als Hochriskiko-Spiel eingestuft worden war. Die Partie endete 1:0 für Hannover 96.

Braunschweig/Hannover, 15.04.2017. Noch vor dem Anpfiff hatten rund 200 Fans aus Braunschweig versucht, das Stadion in Hannover zu stürmen. Sie wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Für das Spiel hatte die gesamte niedersächsische Bereitschaftspolizei bereitgestanden. Bereits am Morgen zeigte die Polizei verstärkt Präsenz im Braunschweiger Stadtgebiet. Vom Hauptbahnhof aus fuhren zwei Sonderzüge mit Fans nach Hannover.

Aufgrund der Anschläge auf den Dortmunder Mannschaftsbus waren die ohnehin hohen Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Die Polizei hatte ein Taschenverbot erlassen, darüber hinaus sollten Sprengstoffhunde rund um die Arena für ein sicheres Derby sorgen.

In der nacht vor dem Spiel war es ruhig geblieben, allerdings war es beim Abschlusstraining von Eintracht zu einem schweren Zwischenfall gekommen: Eine von Chaoten abgefeuerte Rakete war in der Nähe von Mittelfeldspieler Julius Biada explodiert, der daraufhin das Training abbrechen musste.
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