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Der Wiederaufstieg ist kein Muss

Sechs Eintracht-Spielerinnen, die dem Saisonstart entgegenfiebern: Dinah Fröhlich, Paulina Roth, Victoria Wiedermann, Jule Schottko, Clara Schomäcker und Kapitänin Anna Krause. Foto: T.A.

Feldhockey: Eintrachts Damen starten am Samstag ohne großen Druck in die Zweitliga-Saison.

Von Christoph Matthies, 06.09.2016.

Braunschweig. Nach dem Abstieg aus dem Oberhaus kämpfen Eintrachts Hockey-Damen nun in der Nordstaffel der 2. Bundesliga um Tore und Punkte. Erster Gegner zum Saisonauftakt am Samstag (14 Uhr, Hockey-Anlage an der Guntherstraße) ist der Bonner THV.

Für einen Bundesliga-Absteiger heißt das Ziel meistens fast automatisch Wiederaufstieg, doch Eintracht-Coach Carsten Alisch will die Latte vor dem ersten Auftritt seiner Löwinnen nicht zu hoch legen. „Unser Ziel ist es, unter die ersten drei zu kommen. Wenn wir Erster werden, ist das gut, aber wenn wir das nicht schaffen, ist es auch nicht schlimm. Wir sind einfach noch sehr jung“, betont Alisch, der auf zahlreiche Spielerinnen aus der A-Jugend zurückgreifen wird. Ziel sei es erstmal, schnell in der Liga Fuß zu fassen und die Hausaufgaben zu machen, sprich: die Heimspiele zu gewinnen.
Mit Anne Motyl, Birgitta Witte und Elsa Boesser haben drei routinierte Spielerinnen das Team verlassen, externe Neuzugänge kamen in diesem Sommer nicht dazu. „Es hat sich keine Spielerin angeboten, die uns wirklich weitergeholfen hätte“, berichtet Alisch, der somit weitgehend auf das Team der Vorsaison vertrauen wird, aufgestockt mit nachrückenden Juniorinnen. Dass diese sehr gutes Hockey spielen, bewiesen sie bei der Niedersachsenmeisterschaft der weiblichen A-Jugend am Wochenende, bei der die Eintracht den Titel holte.
In der Vorbereitung präsentierten sich die Blau-Gelben ordentlich, zuletzt fuhren sie zwei Siege bei Süd-Zweitligist Leipzig ein: Nach einem 2:1 gelang sogar ein 5:1 gegen die Sächsinnen. Nachdem in der Rückrunde der Abstiegssaison fast keine Tore glückten, dürfte es nun also wieder deutlich besser aussehen. „Toreschießen ist in der 2. Liga ein bisschen einfacher“, nährt Alisch die Hoffnung, dass der Löwinnen-Angriff seinen Torhunger in dieser Saison stillen kann. Im Verlauf der Vorbereitung sah der Trainer zudem deutliche Schritte nach vorne. „Die Formkurve zeigt nach oben“, so Alisch.
Zu den Aufstiegsfavoriten zählt der Eintracht-Coach vor allem den Club Raffelberg aus Duisburg, der ebenfalls mit einer starken jungen Riege an den Start geht. „Aber das wird alles ganz schön eng. Ich glaube nicht, dass da einer durchmarschiert“, erwartet Alisch eine spannende Serie.
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