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Der Weg an die Spitze ist weit

Die Bundesliga-Footballer haben aufgeräumt und konzentrieren sich voll auf die Mannschaft.

Von Daniel Beutler, 15.05.2013

Braunschweig. Die New Yorker Lions konzentrieren sich mit ihren Ressourcen in diesem Jahr voll auf die Mannschaft. Hinter dieser Marschroute steht eine große Idee: Football soll in Braunschweig wieder für Begeisterung sorgen.

Die Mannschaft sei der beste Werbeträger. Zu dem Ergebnis kamen die Verantwortlichen in der Analyse der vergangenen Jahre und konzentrieren einen Großteil der Ressourcen daher auf den Kader. „Wir haben das Budget stark umverteilt, weniger Ausgaben für unwichtige Dinge und einen deutlichen Zuwachs an ganz großartigen Sponsoren“, erklärt Thomas Krecklenberg, Geschäftsführer der Lions-Vermarktungsgesellschaft. Und das Geld, Summen wolle man nicht nennen, steht zum größten Teil dem Cheftrainer Troy Tomlin zur Verfügung. „Wir hatten vier Kandidaten und Troy stand ganz oben auf der Liste“, berichtet der Geschäftsführer und spricht ihm vollstes Vertrauen aus. „Er hat völlig freie Hand.“
Dennoch: Über allem schwebt aber die Vorgabe der Kontinuität. Darauf setzten die Verantwortlichen. Neben Identifikationsfiguren auf dem Platz wurde auch Tomlin angeboten, sich nach seiner Zeit an der Seitenlinie der Bundesligafootballer, um den Jugendbereich zu kümmern. „Wir planen, eine Art Leistungszentrum aufzubauen, um den Weg an die Spitze zu ebnen“, meint Krecklenberg mit Blick auf die Zukunft. „Hinter unserem Handeln steht die Überlegung, wie man es mittel- und langfristig schafft, eine Saison ohne solche brutalen Höhen und Tiefen zu absolvieren, wie zuletzt.“ Der Weg an die Spitze ist nach den Rückschlägen der vergangenen Jahre weit.
Neben dem sportlichen Abschneiden ist erstes Ziel, das Stadion an der Hamburger Straße wieder voller zu bekommen. Im letzten Meisterjahr 2008 waren es im Schnitt 5341 Zuschauer in sieben Spielen. Vergangene Saison kamen durchschnittlich nur noch 3296 zu den sieben Heimparten der Lions, was allerdings immer noch der Topwert unter allen 16 Bundesligisten in Nord und Süd ist. „Dass bei der Leistung des Vorjahres bei jedem Spiel über 3000 Zuschauer im Stadion waren, zeigt doch, dass die Begeisterung noch da ist“, ist sich Krecklenberg sicher. Wenn denn die Zuschauer sich auf die Mannschaft konzentrieren können und nicht wie in den vergangenen Jahren so oft auf ein Wunder hoffend gen Himmel blicken müssen, geht das Konzept auf.
Nach dem Schrumpfungsprozess der vergangenen Jahre stehen die Zeichen jetzt wieder auf Wachstum und Kontinuität, aber kein künstliches, überhastetes. „Wir haben erst mal gründlich aufgeräumt und die Strukturen geordnet“, benennt Krecklenberg die Anfänge und berichtet von positivem Feedback. Täglich steht Krecklenberg, gleichzeitig auch Geschäftsführer des Namenssponsors, mit den Mitarbeitern in der Geschäftsstelle in Kontakt.
So sollen noch mehr Arbeitsgemeinschaften und Projekte in Schulen angeboten werden. Zudem entsteht ein Regelbuch, mit dessen Hilfe jeder die vermeintlichen schweren Football-Regeln schnell durchschauen kann und es gibt auch Regelkurse. Jeden Donnerstag wird Sören Wendland, Spieler und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle, den Football-Interessierten von 17 bis 18 Uhr in der New-Yorker-Zentrale (Hansestraße 48) aus erster Hand erklären, wie der Sport funktioniert und was ihn so besonders macht. Interessenten können sich am Empfang melden.
„Eins kann ich sicher sagen: Nach ein paar Startschwierigkeiten läuft alles jetzt richtig gut“, geht Krecklenberg positiv gestimmt in die neue Saison.
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