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Der Trend geht zur kleinen Formation

Basketball-Bundesliga: Der neue Phantoms-Assistent Kostas Papazoglou stellt sich am Donnerstag den Fragen der Fans.

Von Christoph Matthies, 01.08.2012.

Braunschweig. Eine Woche vor dem Trainingsstart fehlen den Phantoms-Basketballern noch zwei Schlüsselspieler. Das Trainerteam ist mit der Verpflichtung von Konstantinos Papazoglou dagegen mittlerweile vollzählig.

Bereits am Donnerstag haben die Anhänger der Phantoms die Chance, den neuen Co-Trainer im persönlichen Gespräch kennenzulernen. Ab 19 Uhr, nur wenige Stunden nach seiner Ankunft in Braunschweig, wird der Grieche „Kostas“ Papazoglou den Fanstammtisch in der Soccafive-Arena (Hamburger Straße 52) besuchen. Ebenfalls dabei sein wird Sportdirektor Oliver Braun.
Den 28-jährigen Papazoglou verbindet mit Headcoach Kostas Flevarakis mehr als nur der gemeinsame Vorname. Bereits seit sechs Jahren bilden die beiden ein eingespieltes Gespann. In Polen, bei der schwedischen Nationalmannschaft und bei vier Klubs in der ersten Liga Griechenlands standen die beiden schon gemeinsam an der Seitenlinie. Erstmals berief der damalige Makedonikos-Trainer Flevarakis den erst 22-jährigen Papazoglou nach dessen Sportstudium in Thessaloniki im Jahr 2006 zu seinem Assistenten. Ebenso wie Co-Trainer Peter Günschel soll sich auch Papazoglou bei den Phantoms vornehmlich Scouting-Aufgaben, Individualtraining und der Arbeit mit Nachwuchsspielern widmen.
Während die Trainerbank somit komplett ist, gibt es genau eine Woche vor dem Trainingsstart noch einige Baustellen im Spielerkader. Nach den Verpflichtungen von Casey Mitchell, Thad McFadden und Nana Harding und durch den Verbleib von Defense-Ass Immanuel McElroy dürfen die Phantoms nach der neuen 6+6-Regelung noch zwei Importspieler verpflichten. Dies soll neben einem Aufbauspieler außerdem ein Center sein, der den nach Italien abgewanderten Kyle Visser ersetzt. „Wir wollen wieder jemanden, der ein gutes Pick-and-Roll spielen kann“, stellt Sportdirektor Oliver Braun an den gesuchten „Big Man“ ähnliche Anforderungen wie an dessen Vorgänger.
Ungeklärt ist weiterhin der Status des wechselwilligen Power Forwards Daniel Theis. Weil sowohl die Phantoms als auch BBL-Rivale Ulm auf einen Vertrag des 20-Jährigen pochen, scheint die naheliegendste Lösung derzeit die Verabredung einer Ablösesumme zu sein. Sollte Theis die Phantoms verlassen, bestünde auf den großen Positionen noch einmal Handlungsbedarf. Derzeit stünden dann neben dem noch zu verpflichtenden Center auf den Positionen vier und fünf nur Harding Nana, Nick Schneiders und Nils Mittmann zur Verfügung. „Die BBL ist eine Guard-Liga. Ich denke, dass wir nächste Saison öfter eine kleine Formation sehen werden“, mahnt Braun in dieser Angelegenheit zu Gelassenheit.
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