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Der treffsichere Spaßvogel

Michael Hicks unterhält Mitspieler wie Fans mit Dreiern und Humor.

Von Sebastian Walther, 09.12.2009.

Braunschweig. Er grinst schelmisch wie ein Lausbube, lacht herzlicher als jeder Zirkusclown: Michael Hicks ist der Spaßvogel unter den Basketballern.

„Die Leute lieben die Show“, bekennt der 26-Jährige, und seine Augen leuchten. „Das Publikum will unterhalten werden.“ Michael Hicks kennt seine Rolle im Team und auf dem Parkett. Dazu gehört auch, das Publikum mit großen Gesten aufzuheizen, die Mitspieler mit packenden Armbewegungen zu motivieren.
Hicks ist im Kader der New Yorker Phantoms der Mann für die Energieschübe im Team. Nur selten darf er von Anfang an ran, kommt meist in kritischen Situationen und behält dann die Nerven. „Das kenne ich schon aus meiner vergangenen Spielzeit in Polen, da kam ich auch meist mitten im Spiel“, wiegelt er ab. Was ihn in der bisherigen Saison so wertvoll für die Braunschweiger machte, sind seine Distanzwürfe. Völlig unbeeindruckt, so scheint es, von äußeren Faktoren hält der 1,93 Meter große Guard aus allen Lagen drauf – und trifft meist. „Das ist mein Job, und dafür habe ich im Sommer täglich 600 bis 700 Würfe geübt.“
Auch heute noch legt Michael Hicks vor jedem Training Extraschichten am Korb ein, schwört auf Gewichtheben und Schwimmen als Basis für treffsichere Arme. Im November trug er stets ein pinkfarbenes Schweißband, als Geste an seine kranke Mutter, die nun aber wieder auf dem Weg der Besserung ist.
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