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„Der Teamgeist stimmt bei uns“

Fußball: Eintrachts Kosta Rodrigues erlebt seit acht Jahren erstmals wieder einen Auftaktsieg

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Einen erfolgreichen Saisonstart mit Eintracht: Den hat Kosta Rodrigues, der dienstälteste Fußballer im Braunschweiger Kader, schon lange nicht mehr erlebt.

Vor seinem Wechsel zum 1. FC Saarbrücken, wo er von Juli 2002 bis Januar 2004 spielte, erlebte Rodrigues auf dem Platz lediglich einen Auftaktsieg und dieser liegt satte acht Jahre zurück: „Wir haben seit Beginn der Vorbereitung einfach da weitergemacht, wo wir in der vergangenen Saison aufgehört haben“, erläutert der 28-Jährige.
Auch die neuen Trainingsinhalte, die von Torsten Lieberknecht und Darius Scholtysik eingebracht wurden, kommen der Eintracht-Mannschaft zugute: „Die Trainer unterstützen uns und auch der Teamgeist stimmt“, sagt der Familienvater. Letzteres führt er auch auf die Tatsache zurück, dass der Kader in dieser Spielzeit lediglich punktuell verstärkt wurde und ein kompletter Neuaufbau und die damit verbundene verlängerte Integrationszeit für das gesamte Team diesmal nicht stattfinden musste: „Wir sind in dieser Spielzeit von vornherein eingespielt“, ist er überzeugt.
Dennoch möchte Rodrigues nach dem erfolgreichen Auftakt keine voreiligen Schlüsse auf die tatsächliche Leistungsfähigkeit einzelner Drittliga-Teams oder der eigenen Mannschaft ziehen: „Wir haben erst ein Spiel gewonnen, wo wir wirklich stehen, werden wir erst in einigen Wochen sehen“, gibt sich der Mittelfeldspieler abwartend.
Auch bei den Fans hat er im Gegensatz zu früheren Spielzeiten einen verhalteneren Optimismus erkennen können: „In der Vergangenheit haben manche nach einem Sieg schon den Aufstieg gesehen. Diesmal unterstützen sie uns, wo sie können, verfallen aber nicht in irgendeine unberechtigte Euphorie.“
Gegen Erfurt will er mit seinen Teamkollegen den nächsten Schritt machen, um für einen guten Start in die neue Spielklasse zu sorgen: „Wir haben uns das Spiel der Erfurter gegen Dresden als Mannschaft zusammen angeschaut. Jeder weiß, was da auf ihn zukommt“, ist der Offensivakteur überzeugt, dass die Thüringer „ein ganz anderes Kaliber als Aue“ darstellen.
Trotzdem glaubt er an einen Erfolg am Wochenende: „Der Trainer wird uns richtig einstellen; außerdem spielen wir zu Hause. Gerade dort wollen wir den Erwartungen unserer Fans gerecht werden.“
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