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Der Siegesrausch geht weiter

Auf und davon: Lions-Wide-Receiver Niklas Römer war eine verlässliche Anspielstation. (Foto: Karsten Reißner)


Gegen die Berlin Rebels haben die New Yorker Lions ihren nächsten Sieg eingefahren. Beim deutlichen 52:10-Erfolg zeigten die Braunschweiger zwar kleine Ermüdungserscheinungen, brillierten aber im Gesamtbild.

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Mit einem lautstarken Applaus wurden die New Yorker Lions im Stadion an der Hamburger Straße empfangen. Die 3200 Zuschauer feierten Braunschweigs Footballer nochmal nachträglich für den Gewinn des Eurobowls in Frankfurt. Danach ging es in den Liga-Alltag.


Und der gestaltete sich schnell wie die fünf Spieltage zuvor. Der Gegner in Ordnung, die Lions überragend. Auch die Berlin Rebels, im vergangenen Jahr noch Nutznießer des Braunschweiger Eurobowl-Ausflugs, kamen dieses nicht ansatzweise in die Nähe eines Sieges. Nähe aber gleich im ersten Drive des Hauptstadtclubs. In rund acht Minuten ackerten sie sich über das ganze Feld, spielten dafür zwei Mal erfolgreich den vierten Versuch aus. So kamen sie bis an die Ein-Yard-Linie vor die Braunschweiger Endzone. Dann war Schluss. Mit einem Goalline-Stand, zunächst durch den erneut starken Passverteidiger Tissi Robinson, der eine Flat-Route von Runningback Larry McCoy verteidigte, dann von der gesammelten Defense, die den Ex-Braunschweiger Ballträger Chris Smith aus der eigenen Endzone fernhielt.

Es folgte eine Effizienz-Demonstration. Im Eiltempo marschierten die Braunschweiger über das Feld. Mit Passempfänger Nate Morris hatte Spielmacher Casey Therriault eine profitable Anspielstation. Der quirlige Wide Receiver erzielte auch nach dem Passfang noch beachtliche Raumgewinne. Der Mann für wichtige Situationen derweil: Niklas Römer. Braunschweigs Nummer 84 war immer dann zur Stelle, wenn der Angriff in brenzligen Situationen war. Im zweiten Viertel drehten die Lions dann auf. Die Müdigkeit der Feierlichkeiten war herausgelaufen und auch wenn sich eine Woche nach dem überzeugenden Erfolg im Eurobowl kleine Fehler und Unkonzentriertheiten einschlichen, die Defense stoppe die Rebels jetzt regelmäßig entweder zügig oder raubte ihr den Ball. Linebacker Kerim Homri sicherte vor der Pause einen Fumble und trug ihn über 32 Yards zur 31:0-Führung in die Rebels-Endzone. Therriault setzte mit seinem Pass auf Morris zum 38:0 den Schlusspunkt der ersten Hälfte und aller Ambitionen der Gäste.
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