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Der lebenslustige Mr. Hyde

Teil fünf der nB-Serie um Braunschweigs Basketballer: Center Nate Fox.

Von Sebastian Walther, 21.10.2009.

Braunschweig. 2,04 Meter, Hände so groß wie Schallplatten und ein Kreuz, auf dem man Bettlaken spannen könnte: Nate Fox soll bei den New Yorker Phantoms für die nötige Robustheit sorgen.

„Ich liebe den Wettkampf untereinander, sich mit den Gegnern zu messen, das Physische an meinem Sport.“ Mit tiefer Stimme schildert der US-Amerikaner, wie gern er sich mit seinen Gegenspielern misst und wie ungern er verliert. Auch seine Dopingsperre vor einem Jahr – Fox war des Marihuanarauchens überführt worden – hat ihm das Image des bösen Buben eingebracht. „Eine Rolle lediglich, aber eine Rolle, die ich sehr gerne ausführe.“
Abseits des Platzes sei er ein völlig anderer Mensch. „Es ist wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde.“ Der US-Amerikaner beschreibt sich selbst als lebenslustigen Menschen, der gerne und viel lacht, das Leben genießt. Sein Kommunikationsstudium erleichtere ihm, auf Menschen zuzugehen, und auch deshalb suche er immer wieder neue Begegnungen und Gespräche.
Der 32-Jährige hat in Braunschweig einen Vertrag für ein Jahr, mit beidseitiger Option auf Verlängerung. Denn nach seiner Verbannung aus der BBL – Fox spielte einst drei Jahre für Leverkusen – freue er sich, wieder in Deutschland zu sein. „Ich mag das Essen, aber vor allem die Gründlichkeit. Hier ist alles geplant und durchorganisiert.“
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