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Der Konkurrenzkampf ist in Wolfsburg eröffnet

War zuletzt zweimal erfolgreich für den VfL Wolfsburg: Der junge Belgier Divock Origi. Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL erwartet am Sonntag (18 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim – Gomez drängt zurück ins Team.

Wolfsburg, 20.10.2017.

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg musste in bislang allen vier Spielen unter Trainer Martin Schmidt die Punkte teilen.

Eine längere Unentschieden-Startserie legte unter allen Bundesliga-Coaches nur Jörg Berger hin, der 1991 in seinen ersten fünf Partien mit dem 1. FC Köln remis spielte.
Diesen Rekord möchte Schmidt mit Sicherheit nicht einstellen. Am Sonntag (18 Uhr) ist die TSG 1899 Hoffenheim zu Gast in der Volkswagen Arena. Klares Ziel der Wolfsburger und von Schmidt: Ein Sieg soll her, um sich aus dem unteren Tabellendrittel Richtung Mittelfeld zu verabschieden.

Die Statistik der vergangenen Jahre spricht für den VfL, nur in einem der letzten sechs Duelle mit den Kraichgauern (2015/16 auswärts mit 0:1) setzte es eine Niederlage.
Hoffenheim feierte bei den „Wölfen“ nur im Februar 2012 einen Sieg. In den vergangenen neun Vergleichen beider Teams gab es keinen Auswärtssieg. Den letzten Erfolg schafften die Wolfsburger im November 2012.

Erfreulich für den VfL: Das Lazarett der verletzten Spieler lichtet sich.
Schmidt begrüßte am Mittwoch auf dem Trainingsplatz einen fast vollzähligen Kader. Der Schweizer hat damit wieder die Qual der Wahl. Gian-Luca Itter (Zerrung) wirkte wieder mit, auch Nationalstürmer Mario Gomez (Außenbandanriss) mischt in den Übungseinheiten wieder mit. Beide Spieler sind damit Kandidaten für den Kader der Hoffenheim-Partie.
Pünktlich vor der „Englischen Woche“ mit dem Pokalspiel gegen Hannover 96 erhält Schmidt womöglich weitere personelle Alternativen.

John Anthony Brooks (Sehnenanriss im Oberschenkel) und Jeffrey Bruma (Knie-OP) üben wieder im Kreis der Teamkollegen. Selbst Sebastian Jung, der sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen hat, ist zurück im Lauftraining.

Spannend dürfte sein, wie Schmidt sein Angriffszentrum besetzt. Divock Origi sammelte zuletzt Pluspunkte, der junge Belgier traf zweimal.
Nun drängt Mario Gomez zurück ins Sturmzentrum, muss womöglich aber erst einmal mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen müssen. „Wir werden Divock jetzt nicht schnell aus diesem Film rausreißen“, sagt der Trainer.

Einen Platz im Team dürfte es für Origi indes geben, denn der Offensivmann kann auch auf die Flügel ausweichen. Das letzte Wort hat Trainer Schmidt, der Konkurrenzkampf jedenfalls ist eröffnet.
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