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„Der Konkurrenzkampf ist in vollem Gange“

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht analysiert sein Drittligateam

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Mit einem „Zwischenspurt“ und sieben Zählern aus vier Spielen haben sich die Drittligafußballer von Eintracht im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt. Sechs Punkte trennen die Braunschweiger von den Abstiegsrängen, denen sie in dieser Saison auch nicht mehr näher kommen wollen.

„Wir haben die ganze Zeit in Ruhe weitergearbeitet und die Situation nach der Niederlage in Stuttgart sachlich analysiert“, berichtet Torsten Lieberknecht. Der Eintracht-Trainer ist zufrieden, dass keine Unruhe den Entwicklungsprozess der Mannschaft in der neuen Liga behindert, weiß aber auch, dass sich die Dinge in Braunschweig schnell ändern können. „Alle fiebern mit, deshalb sind sehr schnell die Emotionen da, egal, ob man unten oder oben dabei ist.“ Im kommenden Monat kann der Verein wichtige Weichen stellen. Zum einen geht es darum, am 8. Oktober gegen Goslar 08 im NFV-Pokal die Endspielteilnahme zu erreichen, um nächste Saison in der DFB-Pokal-Hauptrunde dabei zu sein; zum anderen stehen Mitte Oktober gegen Burghausen und Jena zwei Heimspiele hintereinander auf dem Programm. „Das sind Gelegenheiten, die man nutzen sollte, um Kontinuität zu schaffen“, sagt der 35-Jährige. Zunächst werde sich die Mannschaft aber auf die nächste, wichtige Auswärtspartie bei Dynamo Dresden konzentrieren, denn „die wird heiß genug“.
Langsam lichtet sich auch das Eintracht-Lazarett, nachdem Deniz Dogan und Dennis Kruppke am Wochenende ihren „Härtetest“ in der zweiten Mannschaft bestanden. „Beide haben von sich aus gefragt, ob sie dort mitwirken können, das zeigt mir, dass der Konkurrenzkampf in vollem Gange ist.“ Auch Smail Morabit (Rücken) und Riley OŽNeill (Knie) stehen vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining, Sebastian Gundelach stieg gestern mit Lauftraining wieder ein. Länger ausfallen wird hingegen noch Ramazan Yildirim. Der Routinier hat nach wie vor Fersenprobleme und kehrt vorerst nicht in den Übungsbetrieb zurück.
Mit Problemen hat auch Valentin Nastase zu kämpfen. Der Rumäne versäumte das vorletzte Heimspiel gegen Kickers Offenbach wegen einer Zerrung und saß in Berlin sowie gegen Wuppertal 90 Minuten auf der Bank. Die „geistige Frische“ fehle dem 33-Jährigen im Moment, außerdem spielten laut Lieberknecht auch familiäre Gründe eine Rolle. „Er wird uns mit seiner Erfahrung aber sicher noch weiterhelfen. Tatsache ist jedoch auch, dass wir auf jeder Position einen harten Konkurrenzkampf haben.“ Diesen will Lieberknecht trotz der immer größer werdenden Anzahl von Trainingsteilnehmern aufrechterhalten und weiterhin Nachwuchsakteure in den Übungsbetrieb mit einbinden. „Die Nachwuchsspieler werden wir nach wie vor intensiv beobachten.“
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