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„Der Aufsteiger ist keine leichte Beute“

3. Fußball-Liga: Eintracht will den Punkt aus Dresden „vergolden“ und Sonnabend gegen Heidenheim gewinnen.

Von Elmar von Cramon, 30.09.2009.

Braunschweig. Nach dem 1:1 in Dresden spielen die Drittligafußballer von Eintracht am Sonnabend im Stadion gegen Aufsteiger 1. FC Heidenheim (Anstoß erfolgt um 14 Uhr).

Gegen den Aufsteiger haben die „Löwen“ die Möglichkeit, sich im Falle eines Sieges in der Spitzengruppe festzusetzen. In der Vorwoche haben die Blau-Gelben trotz eines ansprechenden Auftrittes in Sachsen lediglich einen Punkt mit nach Braunschweig genommen.
„Ein Sieg in Dresden wäre das I-Tüpfelchen auf unserer guten Leistung gewesen“, bedauert Torsten Lieberknecht. Der Eintracht-Coach war zwar zufrieden, dass es seiner Mannschaft gelang, die wie erwartet heftige Drangphase der Hausherren nach dem 1:1 schadlos zu überstehen. Dennoch hätte er sich ein konsequenteres Ausnutzen der Konterchancen gewünscht. Aber der Punktgewinn ist eine Steilvorlage für eine weitere Verbesserung der Ausgangssituation, vorausgesetzt, dass gegen Heidenheim ein Sieg gelingt.
„Wir wollen unseren Punkt aus Dresden ‚vergolden‘ und das Spiel unbedingt gewinnen“, erklärt Lieberknecht. Trotzdem ist er sich bewusst, dass die vermeintliche „No-Name“-Mannschaft“ aus Schwaben keine leichte Beute darstellt: „Das wird eine harte Nuss. Die Heidenheimer haben gegen Burghausen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie eine gute Mannschaft haben“, spielt er auf den deutlichen 6:1-Erfolg der Schwaben am vergangenen Wochenende an.
Ersetzen müssen die Braunschweiger ihren Toptorjäger Dennis Kruppke, der in Dresden die fünfte Gelbe Karte sah. Auch Deniz Dogan und Benjamin Fuchs, die beim 1:1 in Sachsen umknickten, sind angeschlagen.
Jan Washausen, der zuletzt mit Wadenproblemen fehlte, dürfte wieder eine Alternative sein, während Mark Vucinovic (Trainingsrückstand) noch nicht zum Kader zählen wird. Lieberknecht deutet an, dass ab heute wieder Akteure aus der zweiten Mannschaft mittrainieren werden und sich durchaus Hoffnungen auf einen Platz im 18er-Kader machen können: „Wenn sie sich ordentlich präsentieren, kann es durchaus sein, dass sie als Alternativen in Betracht gezogen werden.“
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Boland, Dogan (Schanda), Brinkmann, Fuchs – Kragl, Vrancic, Danneberg, Pfitzner – Banser, Morabit.
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