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Deniz Dogan: „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen“

23 Torschüsse, kein Tor: Spieler und Trainer von Eintracht Braunschweig beklagen die schlechte Chancenverwertung.

Von Elmar von Cramon, 23.10.2011

Braunschweig. Es sollte nicht sein: Durch das Auslassen bester Gelegenheiten verpasste Eintracht, einen Heimsieg einzufahren, stattdessen nahmen die Gäste drei Punkte mit nach Sachsen.

„Es ist deprimierend gegen eine Mannschaft zu verlieren, die hier eigentlich nichts will“, lautete die treffende Analyse von Kapitän Dennis Kruppke, der das Auslassen „sehr vieler guter Chancen“ bemängelte.
Auch Deniz Dogan, der nach langer Verletzungspause vor heimischem Publikum sein Comeback feierte, konnte seine Enttäuschung kaum verbergen: „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, nicht mehr aus unseren Möglichkeiten gemacht zu haben und die Gegner zu den Toren eingeladen zu haben.“
Trotz der Niederlage sah der Routinier auch Positives, was aus der Partie mitgenommen werden kann: „Wir spielen keinen schlechten Fußball und sind punktemäßig absolut im Rahmen.“ Auch Torsten Lieberknecht war enttäuscht, die Partie verloren zu haben, unterstrich jedoch seine Zufriedenheit mit dem Engagement, das sein Team an den Tag gelegt hatte: „Wir haben 90 Minuten lang gezeigt, dass wir die Partie gewinnen wollen, und haben versucht, den Zuschauern ein attraktives Spiel zu zeigen“, so der Eintracht-Coach, der jedoch ebenfalls nicht umhin kam, die Chancenverwertung zu bemängeln: „Wir hatten 23 Torschüsse, haben aber leider kein Tor gemacht.“
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