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Den Handball in der Löwenstadt voranbringen

Die MTV-Handballer um ihren Trainer Volker Mudrow (hintere Reihe, 1.v.r.) sind richtig gut in die Saison gestartet. Die ersten drei Spiele haben die Braunschweiger gewonnen. Foto: oh

Volker Mudrow, Trainer der 1. Herren des MTV Braunschweig in der Verbandsliga, hat ambitionierte Ziele.

Von Daniel Beutler, 07.10.2014.

Braunschweig. Mit drei Siegen aus drei Spielen stehen die Handballer des MTV Braunschweig in der Verbandsliga auf Platz eins. Architekt der bisherigen Erfolgsserie ist Trainer Volker Mudrow – der ehemalige Bundesliga-Coach verteilt aber lieber die Lorbeeren und tritt auf die Bremse.

„Wir müssen dieses Jahr nicht aufsteigen. Es geht darum, den Handball an sich in Braunschweig weiter zu entwickeln“, betont der Coach. Der in Bortfeld geborene Mudrow hat den Spitzenhandball abgehakt, eine Rückkehr als Trainer einer Bundesligamannschaft sei kein Thema. „Damit habe ich abgeschlossen, ich will dem Braunschweiger Handball etwas zurückgeben“, sagt der Meistertrainer von 2003 mit der TBV Lemgo.
Die erste Herrenmannschaft ist da als höchstspielendes Team so etwas wie das Aushängeschild, wenn es darum geht, die Kräfte der Region zu bündeln. So hofft Mudrow, den Braunschweiger Handball weiter voran zu bringen. „Unser Ziel ist es, den jungen, ambitionierten Spielern einen Grund zu geben, hier zu bleiben und sie zu fördern“, sagt Mudrow. Und der 45-Jährige meint damit nicht sich. Sein Name sei nicht das, was zählt. „Ich stand schon lange genug in der Öffentlichkeit“, erklärt Mudrow. „Es gibt hier in den Vereinen der Region so viele Trainer, die hervorragende Jugendarbeit leisten. Gaby Wach in Sickte/Schandelah, Klaus Eichelmann beim MTV Hondelage und Benedikt Melzig, Stephan Kohn oder Jürgen Geier auch hier beim MTV Braunschweig, sind Beispiele dafür. Deren Arbeit geht verloren, wenn wir es nicht schaffen, dass die Talente vor Ort bleiben“, ist Mudrow sicher, dass sich mittelfristig viel bewegen lässt in der Löwenstadt.
Seine Mannschaft hat der Trainer schon an die Spitze der Tabelle gebracht. Der MTV spielt einen schnellen Handball, aus der sicheren Deckung heraus sind die einfachen Tore bei Gegenstößen das Ziel. „Wenn das klappt, ist das natürlich am schönsten. Wenn nicht, bauen wir das Spiel strukturiert auf“, sagt Mudrow. Also genau umgekehrt, wie in der Mannschaftspolitik. Dort soll erst das Umfeld geschafft werden und dann der Sturm gen Aufstieg(e) losgehen. Der MTV tritt Sonnabend beim VfB Fallersleben an. Am 18. Oktober steht das nächste Heimspiel in der Ottenroder Straße an. Die HSG Fuhlen ist ab 19.30 Uhr zu Gast.
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