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Den Aufwärtstrend bestätigen

3. Fußball-Liga: Eintracht tritt am Sonnabend beim Tabellenletzten VfR Aalen an.

Von Elmar von Cramon, 15.09.2010.

Braunschweig. Nach dem 2:0-Sieg gegen Rot-Weiss Ahlen treten Eintrachts Drittliga-Fußballer am Sonnabend um 14 Uhr beim Tabellenletzten VfR Aalen an.

Dort gilt es, den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen zu bestätigen. Denn nach drei Niederlagen in Folge fuhren die Blau-Gelben in den vergangenen 14 Tagen nun wieder drei Siege ein.
Glücklich zeigt sich Torsten Lieberknecht über die erfolgreiche Rückkehr in die Erfolgsspur: „Aufgrund des Pokalspiels in Havelse hatte ich gegen Ahlen mit einem hohen Kräfteverschleiß gerechnet, zudem fielen mit Deniz Dogan, und während der Partie Marjan Petkovic, wichtige Spieler aus.“ Auch der Zustand des Rasens im Stadion hatte ihn im Vorfeld nachdenklich gemacht: „Es wurde viel versucht, ihn zu verbessern, leider ist es mittlerweile fast ein Sandplatz.“ Trotz aller Hindernisse machte seiner Mannschaft dem Namen „Eintracht“ alle Ehre und nahm die Herausforderungen an: „Wir haben uns den Sieg mit Willen und Leidenschaft erkämpft, das spricht für den Kader“, ist der 37-Jährige zufrieden.
„Gute Laune“ soll auch das Motto für die lange Rückreise aus Aalen sein. Beste Voraussetzung hierfür wären drei Punkte im Gepäck gegen das bislang weitestgehend glücklose Schlusslicht: „Die Aalener sind mit vielen jungen Spielern einen interessanten Weg gegangen. Es wird noch eine Weile dauern, bis sich das auszahlt“, glaubt Lieberknecht die Schwaben auf dem richtigen Weg.
Für die Partie in Aalen wird eine Reihe von Spielern nicht zur Verfügung stehen. Oliver Kragl erlitt im Spiel der U23 gegen Hertha BSC einen Meniskusanriss, der ihn für sechs Wochen außer Gefecht setzen wird. Jan Washausen absolviert nach mehreren Blessuren ein zweiwöchiges Reha-Programm zur Stabilisation. Der zuletzt grippekranke Deniz Dogan und Keeper Marjan Petkovic, der sich gegen Ahlen am Arm verletzte, werden wieder mitwirken können. Auch Marco Calamita steht zur Verfügung. Die Tatsache, dass der Italiener zuletzt nicht berücksichtigt wurde, führt Lieberknecht allein auf die veränderte Konkurrenzsituation im Kader zurück: „Wir haben mit Mathias Fetsch noch einen Stürmer dazubekommen, es ist deutlich schwerer geworden.“ Mit Gerüchten über eine vereinsinterne Suspendierung räumte Lieberknecht auf: „Das ist absoluter Quatsch. Marco weiß, dass ich ihn nicht fallen lasse und erwarte von ihm, dass er sich weiter reinhängt.“
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Reichel, Dogan, Henn, Fuchs – Boland, Vrancic, Unger, Reinhardt – Kruppke, Kumbela.
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