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Demond Mallet kehrt zurück

Basketball-Bundesliga: Am Sonnabend (19.30 Uhr) empfangen die Phantoms Quakenbrück.

Von Christoph Matthies, 20.02.2013.

Braunschweig. Die Phantoms befinden sich nach drei Siegen in Folge eindeutig im Aufwärtstrend. Am Sonnabend (19.30 Uhr) gegen die Artland Dragons Quakenbrück besucht mit Demond Mallet eine Braunschweiger Basketball-Ikone die Volkswagenhalle.

Ganz relaxt wirkte das griechische Trainerduo aus Kostas Flevarakis und Kostas Papazoglou, als es am Sonntag das Derby der SUM Baskets gegen Hannover verfolgte. Die Phantoms-Coaches hatten nach drei Siegen in acht Tagen allen Grund, mit sich und ihrem Team zufrieden zu sein. Durch das 91:70 am Sonnabend in Bayreuth haben die Braunschweiger weiterhin zwei Siege Vorsprung auf den Tabellensiebzehnten aus Frankfurt, auch der direkte Vergleich spricht für die Phantoms.
Auf die Gründe für den Aufschwung angesprochen, verteilte Co-Trainer Papazoglou ein bemerkenswertes Sonderlob für einen, der ansonsten nicht selten in der Kritik steht. „Nick Schneiders war in den vergangenen zwei Partien unser wichtigster Spieler“, betonte der Flevarakis-Assistent die jüngsten Leistungssteigerungen des 2,21-Meter-Centers. Nicht nur lieferte Schneiders in Bayreuth mit zwölf Punkten und zehn Rebounds sein erstes Double-Double der Saison ab, auch bei der Verteidigung des eigenen Korbes leistete der lange Westfale zuletzt hervorragende Arbeit.
Beim Niedersachsenderby am Sonnabend wartet auf Schneiders, Schröder und Co. viel Arbeit, wenn es gelingen soll, ihre Positivserie auf vier Siege auszubauen. Zwar müssen die Artland Dragons mit Bryce Taylor (Knieverletzung) auf ihren Topscorer verzichten, doch auch ohne den Ex-Albatros hat es der Kader des finanzkräftigen Tabellensechsten der BBL in sich.
Ein Name, der in Braunschweig noch viele Fans elektrisiert, ist Demond Mallet. Der Scharfschütze begann seine titelgespickte Profikarriere vor fast zwölf Jahren an der Oker, er wurde in drei Spielzeiten zweimal Sportler des Jahres in der Löwenstadt. Nachdem „Dee“ vergangene Saison in Charleroi und Tel Aviv noch zu den besten Scorern der Euroleague gehörte, wechselte er im Sommer überraschend in die niedersächsische Provinz. Dass Mallet, der am Freitag seinen 35. Geburtstag feiert, noch immer ein begnadeter „Shooter“ ist, zeigen seine aktuellen Statistiken: Mehr als 53 Prozent von der Dreier- und 91 Prozent von der Freiwurflinie sind eindrucksvolle Werte.
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