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Dem Aufstieg ein Stück näher

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig besiegt Dynamo Dresden mit 2:1.

Von Elmar von Cramon, 31.03.2013.

Braunschweig. Der 2:1-Sieg gegen Dynamo Dresden brachte Eintracht dem Aufstieg wieder ein Stück näher: Nach einem erwartet schweren Kampf entschieden die Blau-Gelben die Partie am Donnerstagabend für sich und dürfen weiter von der ersten Fußball-Bundesliga träumen.

Gleiches gilt auch für den nächsten Gegner Hertha BSC, der sich mit einem 2:0-Erfolg über den VfL Bochum die Tabellenführung zurückholte.
„Wir haben eines der schwersten Heimspiele gewonnen“, machte Torsten Lieberknecht nach der Partie ohne Umschweife deutlich, dass seine Mannschaft gegen die abstiegsgefährdeten Gäste alles in die Waagschale hatte werfen müssen, um am Ende erfolgreich zu sein.
Bei eisigen Temperaturen im Eintracht-Stadion hatten die Dynamos gleich in der Anfangsphase für eine zusätzliche kalte Dusche gesorgt: Ouali hatte sich im Dribbling gleich gegen mehrere Braunschweiger durchgesetzt und mit einem satten Schuss ins linke obere Eck zur Gästeführung vollendet: „Wir waren am Anfang zu fahrig, zum Glück konnte sich meine Mannschaft nach dem 0:1 straffen“, sah Torsten Lieberknecht im frühen Rückstand einen „Hallo-Wach“-Effekt.
Im Anschluss kämpften sich die Löwen in die Partie, was schließlich auch mit dem Ausgleichstreffer belohnt wurde: Nach einer Ecke legte Mirko Boland auf Ermin Bicakcic quer, der den Ball in Torjägermanier zum Ausgleich ins Dresdner Netz bugsierte.
Nach dem Wechsel zeigten sich die Gastgeber tonangebend und belohnten sich bereits nach wenigen Minuten mit dem Führungstreffer. Die Dresdner Abwehr ging gegen den eingewechselten Orhan Ademi nicht entschlossen genug zu Werke, dessen Kopfballvorlage verwandelte Domi Kumbela mit einem sehenswerten Seitfallzieher von der Strafraumgrenze zum 2:1. Anschließend mobilisierten die Gäste nochmals ihre letzten Reserven, besonders der auffälliger Ouali setzte sich auf der rechten Angriffsseite mehrfach exzellent in Szene: „Er hat in dieser Spielzeit schon einige Mannschaften vor Probleme gestellt, ihn auszuschalten ist nicht vielen gelungen“, lobte der Eintracht-Coach den Dresdner Linksaußen. Für die tapfer kämpfenden Gäste war Eintracht letztlich jedoch eine Nummer zu groß, sodass die Punkte verdientermaßen in Braunschweig verblieben. Dynamo-Coach Peter Pacult wollte seinem Team deshalb auch keinen Vorwurf machen: „Auf so einer Leistung muss man aufbauen und irgendwann einmal Punkte einfahren.“
Im Braunschweiger Lager richtet sich der Blick nun zunächst auf die Spiele der restlichen Konkurrenten, aber auch schon auf das bevorstehende Spitzenspiel gegen Hertha BSC am 8. April in Berlin: „Wir haben gut vorgelegt und freuen uns tierisch auf diese Partie“, sagte Lieberknecht.
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