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„Das wird kein Selbstläufer“

3. Fußball-Liga: Eintracht erwartet am Sonnabend im Stadion die U23 des VfB Stuttgart.

Von Elmar von Cramon, 27.04.2011.

Braunschweig. Am Sonnabend empfangen Eintrachts Drittliga-Fußballer zum vorletzten Heimspiel der laufenden Saison die U23 des VfB Stuttgart. Ab 14 Uhr will die Elf von Torsten Lieberknecht ihre Ausnahmestellung in der dritten Liga untermauern und sich neben dem vorzeitigen Aufstieg auch die Meisterschaft sichern.

Im Falle eines Sieges könnte auch die 80-Punkte-Marke überschritten werden, die noch keine Mannschaft in der noch jungen Spielklasse knacken konnte.
„Die Einstellung die meine Mannschaft gegen Offenbach an den Tag gelegt hat spricht für ihre Einstellung zum Fußball“, blickt der Eintracht-Trainer zufrieden auf den vergangenen Sonnabend und die Partie gegen Kickers zurück. Zwar hätte das Ergebnis deutlich höher als 2:1 ausfallen können, doch die Art und Weise wie der Sieg errungen wurde, bedachten die Fans nach Spielschluss mit anerkennendem Beifall.
Auch gegen den VfB Stuttgart soll weitergemacht werden, wo die Mannschaft nach dem Offenbach-Spiel aufgehört hat: „Es wird bestimmt kein Selbstläufer. Stuttgart wird uns alles abverlangen, dennoch wollen wir uns unbedingt die Meisterschaft sichern“, kündigt Lieberknecht entsprechenden Einsatz an. Außerdem sei es wichtig, den Konzentrationslevel hochzuhalten, um den positiven Eindruck, den die Mannschaft hinterlassen hat, auch in die kommende Saison mitzunehmen: „Es gehört einfach dazu, bestmöglichst abschneiden zu wollen“, findet der 37-Jährige
Unklar ist derweil, ob Dennis Kruppke mitwirken kann. Der Kapitän, der über Kniebeschwerden klagte, hatte gegen Offenbach pausiert und soll wohl auch gegen die Schwaben nochmals geschont werden: „Wir werden bei Dennis definitiv kein Risiko eingehen. Ich gehe eher davon aus, dass er abermals fehlen wird“, zeigt sich der Eintracht-Trainer skeptisch.
Definitiv ausfallen wird Steffen Bohl, der sich einer schon länger geplanten Bauch-Operation unterziehen musste. Zu erwarten ist, dass erneut der eine oder andere Akteur zum Einsatz kommt, der zuletzt weniger Spielzeit erhalten hat: „Wir haben einige Leute, bei denen sich ein Einsatz anbietet“, so Lieberknecht.
So könnten sie spielen: Petkovic – Reichel, Henn, Dogan, Kessel (Washausen) – Theuerkauf – Boland, Vrancic, Unger, Bellarabi – Kumbela (Calamita).
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