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„Das wird ganz gefährlich“

Erzielte in dieser Saison bereits acht Tore: Eintrachts Stürmer Havard Nielsen. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Marc Arnold warnt vor Eintrachts Heimaufgabe gegen 1860 München.

Von Elmar von Cramon, 07.04.2015.

Braunschweig. Das 2:1 in Fürth stabilisierte Eintrachts Position im Verfolgerfeld der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga. Zwar ließen mit Fortuna Düsseldorf und dem Karlsruher SC zwei Eintracht-Konkurrenten Federn, doch das Spitzentrio, bestehend aus Ingolstadt, Kaiserslautern und Darmstadt, zieht weiterhin souverän seine Kreise.

„Die Mannschaft hat sich in Fürth gut verkauft. Dass der Gegner plötzlich nur noch zu zehnt war, hat die Sache zunächst nicht einfacher für uns gemacht“, ist Marc Arnold zufrieden, dass die Blau-Gelben das „Geduldsspiel“ für sich entscheiden konnten.
Nach dem Platzverweis für den Ex-Braunschweiger Marco Caligiuri gerieten die Blau-Gelben allerdings zunächst in Rückstand: „Das hatte aber nichts mit dem Platzverweis zu tun, sondern war einfach schlecht verteidigt“, stellt Arnold klar und lobt die Beharrlichkeit, mit der das Team in Durchgang zwei darauf gelauert hatte, den „Lucky Punch“ zu setzen: „Die Jungs haben den Ball laufenlassen und das Spiel in die Breite gezogen, um den Gegner müde zu machen. Das zweite Tor war mustergültig herausgespielt“, lobt der sportlicher Leiter der Löwen die Kombination über Julius Düker und Benjamin Kessel, die Ken Reichel souverän zum Siegtreffer abgeschlossen hatte.
Im ersten Durchgang hatte sich vor allem Havard Nielsen hervorgetan, der zuerst den Platzverweis von Marco Caligiuri erzwang und mit einem entschlossenen Vorstoß auch das Eigentor von Stefan Thesker einleitete: „Sowohl für ihn als auch für die gesamte Mannschaft ist es schön, nach der Winterpause endlich in Schwung gekommen zu sein.“
Von Rechenspielen in Richtung Relegationsrang will Arnold derweil nichts wissen: „Sieben Punkte Rückstand bei nur noch sieben Spielen, das ist nichts, womit wir uns aktuell beschäftigen. Speziell, wenn man sieht, wie stabil die drei oberen Teams momentan agieren“, so der 44-Jährige der außerdem vor der Heimaufgabe gegen 1860 München (Samstag um 13 Uhr) warnt: „Das wird ganz gefährlich, weil wir gegen eine Mannschaft antreten, für die es um alles geht, und die deshalb alles versuchen muss.“
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