Anzeige

„Das wird ein kampfbetontes Spiel“

Kann gegen Kaiserslautern auflaufen: Eintrachts Gustav Valsvik (r). Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht am Montag auf dem Betzenberg – Nyman fehlt wegen Länderspiel-Nominierung.

Von Elmar von Cramon, 25.08.2017.

Braunschweig. Zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit treten Eintrachts Zweitliga-Fußballer am Montagabend in der Fremde an. Ab 20.30 Uhr wollen die Löwen beim 1. FC Kaiserslautern die nächsten Auswärtspunkte einfahren. Die Gastgeber warten hingegen noch auf ihren ersten Sieg, lieferten zum 1:1-Heimauftakt gegen Darmstadt 98 aber eine starke Partie ab.

Torsten Lieberknecht erwartet gegen die „Roten Teufel“ nicht nur aufgrund der Flutlicht-Atmosphäre eine intensive Partie. „Das wird ein kampfbetontes und aggressives Spiel, bei dem der FCK alles versuchen wird, den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen“, weiß der Ex-Lauterer, für den der schwache Start seines Ex-Clubs kein Grund ist, die Aufgabe entspannt anzugehen: „Man sollte nicht den Fehler begehen, den FCK lediglich anhand der aktuellen Tabellensituation zu beurteilen. Auf Dauer ist der FCK ganz oben anzusiedeln.“
Trotz der noch mageren Bilanz schätzt er grundsätzlich auch die Neuzugänge der Pfälzer positiv ein, unter denen sich mit Marcel Correia und Benjamin Kessel auch zwei ehemalige Löwen befinden: „Da wurden gute Jungs verpflichtet, die die Lauterer DNA in sich tragen und wissen, wie Verein und Region ticken.“
Weniger gut passen ihm derweil die „unschönen Randnotizen zu einem normalerweise schönen Spiel in einem wunderschönen Stadion“. Zum einen bedauert er den für die Anhänger ungünstigen Auswärtstermin und muss zudem auf Christoffer Nyman verzichten, der für die WM-Qualifikationsspiele seines Landes gegen Bulgarien (31. August, 21.45 Uhr) und Weißrussland (3. September, 19 Uhr) nominiert wurde.
„Die Problematik, dass unser Montagabendspiel in die Abstellungspflichtperiode für Nationalmannschaften fällt und wir keine Einigung mit Schweden erzielen konnten“, bedauert Marc Arnold. Den 24-Jährigen erst nach dem Auftritt am Betzenberg anreisen zu lassen, kam für die Schweden offenbar nicht infrage. „Christoffer ist für uns und für die Schweden ein wichtiger Spieler. Die Regularien müssen wir akzeptieren, dass wir ’not amused‘ sind, ist klar“, so der sportliche Leiter. Ebenfalls auf Länderspielreise ist Gustav Valsvik, der gegen Kaiserslautern aber mitwirken kann, weil er mit Norwegen erst am 1. September um 20.45 Uhr gegen Aserbaidschan und am 4. September zur gleichen Uhrzeit in Stuttgart gegen die deutsche Nationalmannschaft antritt.
Während Domi Kumbela nach überstandenem Muskelfaserriss vor einer Rückkehr steht, wird neben Patrick Schönfeld (Infekt) auch Steve Breitkreuz (Schambeinentzündung) ausfallen.
Am kommenden Donnerstag schließt in Deutschland das Sommertransferfenster, das die Löwen noch zur Verpflichtung eines Offensivallrounders nutzen wollen. „Wir sind in Gesprächen. Ich gehe davon aus, dass wir den passenden Spieler noch finden“, gibt sich Arnold in dieser Hinsicht optimistisch.
So könnten sie spielen Fejzic - Reichel, Valsvik, Baffo - Boland, Dacaj, Samson (Moll), Hochscheidt (Sauer) - Khelifi, Hernandez (Biada), Zuck - Abdullahi (Kumbela).
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.