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Das Projekt Machowski beginnt

Die New Yorker Phantoms starten Freitag in der VW-Halle gegen Düsseldorf in die neue Spielzeit.

Von Sebastian Walther, 07.10.2009.

Braunschweig. Im Jahr eins nach der Ära Mutapcic setzten die New Yorker Phantoms auf einen jungen Trainer und deutsche Auswahlspieler. So soll der Zuschauerschnitt gesteigert und die Play-off-Runde endlich erreicht werden.

Das Projekt Sebastian Machowski ging mit einer klaren Aussage los: Er strebe an, zukünftig jedes Spiel zu gewinnen, verkündete der neue Übungsleiter. Der Anspruch des einstigen Profis steht für das neue Selbstbewusstsein bei den Braunschweiger Basketballern. Endlich soll es klappen mit dem Einzug in die Endrunde. Der Erfolg soll schließlich auch der Garant für eine volle Halle sein. Um jedoch ganz sicher zu gehen, wurde die Mannschaft mit Heiko Schaffartzik und Yassin Idbihi prominent mit zwei Nationalspielern verstärkt. Auch die Rückkehr des einstigen Publikumslieblings John Allen – der zum Saisonstart allerdings verletzt ausfällt – dürfte sich positiv auf die Heimspiel-Stimmung auswirken.
Einzig Jason Cain in seinem dritten Jahr sowie Kapitän Nils Mittmann aus der vergangen Saison sind noch mit an Bord, eingeplant war auch Andrew Drevo. Der US-Amerikaner lieferte sich jedoch wenige Tage vor Trainingsbeginn eine tagelange Hängepartie mit den Braunschweigern, ließ zwei Flüge nach Niedersachsen verstreichen und bat schlussendlich um Vertragsauflösung.
Mehr als nur Ersatz scheint der aus Estland in die Bundesliga zurückgekehrte Nate Fox zu sein und auch Neuverpflichtung Kevin Hamilton zeigte eine vielversprechende Vorbereitung. Geheimtipp für den beliebtesten Spieler im Kader ist jedoch Thomasz Cielebak, dem Trainer aus Polen nach Braunschweig gefolgt. Mannschaftsdienlich und verbissen agierte der 33-Jährige bereits im Freundschaftsspiel gegen Paderborn (58:45) und machte selbst von der Bank aus mehr Stimmung als alle Gästefans zusammen.
Eine wichtige Rolle sollen auch die Doppellizenser im Kader der Phantoms spielen. Kevin Wysocki, Philipp Friedel, Philip Noch oder Tony Granz werden zumindest mehr Spielzeit als in der Vergangenheit erhalten, verspricht Machowski im nb-Interview und setzt auf Harmonie im Kader: „Ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Mannschaft ist eine intakte Chemie: Dass man sich auf dem Feld versteht und möglichst auch außerhalb. Auch wenn bei uns sicherlich unterschiedliche Gruppierungen aufeinander treffen, haben wir ausschließlich gute Typen hier zusammengeführt. Keine Chaoten, eigensinnige Spieler, die das ganze kaputt machen können. Der einzige Unbekannte im Kader war für mich Idbihi und den kannte Phillipp Köchling wiederum. Die meisten Spieler kennen sich auch bereits untereinander, da sind wir vielleicht gar einen Schritt weiter als andere Mannschaften“.
Erster Härtetest nach einer durchwachsenen Vorbereitung ist die Partie am Freitag. Um 19 Uhr empfangen die Phantoms dann Düsseldorf zum Saisonauftakt.
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