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„Das Programm wird sehr intensiv“

Fußball: Eintracht will sich konditionell den letzten Schliff für die restlichen Spiele holen.

Von Elmar von Cramon, 20.03.2013.

Braunschweig. Nach der erfolgreich gemeisterten Auswärtsaufgabe beim VfL Bochum steht Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig vor einem punktspielfreien Wochenende. Deshalb wollen die Blau-Gelben im Training die Grundlagen für ein erfolgreiches Saisonfinish schaffen.

Am Montag gelang es unterdessen dem 1. FC Köln, durch einen 2:0-Sieg in Dresden Tuchfühlung auf Eintracht-Verfolger Kaiserslautern zu halten. Die Domstädter haben mit 43 Zählern nur einen Punkt Rückstand auf die Pfälzer, die ihrerseits 11 Zähler hinter Eintracht rangieren.
Die Analyse des 1:0-Erfolges in Bochum ergab für Torsten Lieberknecht zu Wochenbeginn nicht den vielerorts kolportierten „glücklichen Sieg“, sondern einen verdienten Erfolg aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung: „Ich habe eine ausgeglichene erste Hälfte gesehen. Nach dem Wechsel haben wir eine Druckphase gut überstanden und uns das „Glück“ eher erarbeitet.“ Der Eintracht-Trainer zeigte sich sehr zufrieden mit seiner neuformierten Abwehr: „Wir haben erfolgreich aus einer guten Defensive agiert.“ Steffen Bohl ersetzte auf der linken Seite den verletzten Ken Reichel während rechts Benny Kessel auflief, obwohl im Vorfeld vieles auf ein Comeback von Marcel Correia hingedeutet hatte: „Es wäre unfair gewesen, Benny außen vor zu lassen. Er hat sehr gut trainiert und seine Sache ausgezeichnet gemacht. Marcel ist nun ebenfalls wieder fit und steht uns als weitere Alternative zur Verfügung“, erklärt der 39-Jährige sein Personalpuzzle.
Die nun folgende Pause bis zur nächsten Partie gegen Dynamo Dresden (28. März) soll genutzt werden, um sich intensiv auf die noch ausstehenden acht Partien vorzubereiten: Sieben Einheiten stehen in der Zeit von Dienstag bis Sonntag auf dem Programm nur der Sonnabend ist frei: „Das Programm wird sehr intensiv und soll uns konditionell den letzten Schliff für die restlichen Spiele bescheren“, sagt Lieberknecht.
Während bei Kapitän Dennis Kruppke (nach Knie-OP) ein Comeback für die letzte Phase der Spielzeit in Aussicht steht, plant der Eintracht-Trainer für die restlichen Begegnungen nicht mit einer Rückkehr von Ken Reichel: „Sein Innenbandriss wird noch eine Weile brauchen, ich rechne mit sechs bis acht Wochen Pause.“
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