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Das Lions-Lazarett füllt sich

Football: Mit Lars Lupprian fällt der zweite Leistungsträger der Braunschweiger lange aus.

Von Daniel Beutler, 30.05.2012

Braunschweig. Die New Yorker Lions haben bisher fünf Spiele in diesem Jahr bestritten und schon zwei Langzeitverletzte im Kader. Jüngst traf es Lars Lupprian, für den damit eine lange und erfolgreiche Karriere wohl beendet ist.

Am vergangenen Wochenende im Spiel gegen die Lübeck Cougars verletzte sich der 40-jährige Offense-Line-Spieler an der Schulter. „Leider so schwer, dass er die Saison wohl nicht mehr spielen kann. Das ist sehr bitter“, sagt Lions-Cheftrainer Phil Hickey, der den Veteranen, der seit 2001 ein „Löwe“ ist, sehr schätzt. „Das tut mir persönlich sehr leid, dass es so endet. Er wollte uns helfen, egal wie, und das hat er getan und trotz seines Alters starke Leistungen gezeigt“, lobt Hickey.
Mit seiner Schulterecksgelenksprengung hat es Lupprian dabei aber mit etwas Glück nicht so schwer erwischt. „Da gibt es drei verschiedene Grade, und das wird sich erst mit einem Röntgenbild genau sagen lassen. Ob er also den Rest der Saison nicht mehr spielen kann, weiß man noch nicht genau“, erklärt Lions-Line-backer Niklas Hentschel, der sich vor dem Start der Bundesliga-Saison im Spiel gegen die Triangle Razorbacks den Mittelhandknochen gebrochen hat. Der gelernte Physiotherapeut wird in diesem Jahr mit Sicherheit nicht mehr spielen. „Das ist sehr frustrierend. Besonders, weil ich Mitte der vergangenen Saison das Gleiche in der anderen Hand hatte“, sagt Hentschel. Um dem Frust etwas entgegenzuwirken, unterstützt der 25-Jährige die Trainer bei der Videoanalyse der kommenden Gegner. Aktuell sind die Kiel Baltic Hurricanes an der Reihe, bei denen die Braunschweiger am Sonntag antreten.
Und für die Partie, eventuell auch darüber hinaus, müssen die Lions um weitere Leistungsträger bangen. So hatte sich Lenny Greene am vergangenen Donnerstag den Oberschenkel gezerrt. Sein Einsatz in Kiel ist ebenso fraglich wie der von Runningback Sven Rosemann. Der Ballträger hatte sich im Heimspiel vor zwei Wochen verletzt. „Sven hatte eine Gehirnerschütterung davongetragen. Damit sind wir ganz vorsichtig“, kündigt Hickey an, kein Risiko eingehen zu wollen.
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