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„Das Ergebnis stimmt“

Fußball-Drittligist Eintracht feiert 2:0-Erfolg gegen Burghausen

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Mit 2:0 (1:0) gewannen die Drittligafußballer von Eintracht gestern gegen den SV Wacker Burghausen. Durch den Sieg setzten sich die „Löwen“ auf Tabellenplatz zehn fest und haben damit sieben Punkte Abstand auf die Abstiegsränge.

„Es war ein Spiel, wie ich es erwartet habe“, lautete der Kommentar von Torsten Lieberknecht nach der Partie. Diese verlief in puncto Ergebnis zwar nach den Wünschen des 35-Jährigen, spielerisch will er mit seinem Team aber noch zulegen: „Man hat heute irgendwie die geistige Frische vermisst, es war kein gutes Spiel“, gab der Coach zu, freute sich aber über die Tatsache, sich mit nunmehr 15 Punkten im sicheren Mittelfeld der Tabelle festgesetzt zu haben.
Unterhaltsam hatte das Spiel vor 14 200 Zuschauern begonnen. Schon nach vier Minuten tauchte Marcel Schied in aussichtsreicher Position vor Gästekeeper Kern auf, zögerte jedoch zu lange. Im Gegenzug kam Oslislo gefährlich vor Jasmin Fejzic zum Kopfball, verfehlte jedoch das Eintracht-Tor. Auch Christian Lenze per Freistoß (6.) und Fait-Florian Banser per Kopf (7.) sorgten in der Anfangsphase für Gefahr. Die Eintracht-Führung resultierte schließlich aus einem Freistoß, den Lenze unhaltbar für Kern über die Mauer zirkelte, nachdem Kingsley Onuegbu gefoult worden war. Die Führung sorgte jedoch nicht für Sicherheit in den Reihen der Blau-Gelben. Vielmehr entwickelte nun auch Burghausen Druck. Ein sehenswerter Freistoß aus 35 Metern (!) von Schmidt klatschte an den Pfosten (21.) und auch bei zwei weiteren Freistößen von Fries musste Fejzic sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern (28./42.).
Nach der Pause kam Eintracht wieder besser ins Spiel und erzielte den zweiten Treffer. Kosta Rodrigues bediente Schied, dessen Flanke Tim Danneberg über die Linie drückte. Kurz nachdem Jasmin Fejzic seinen Platz für Adrian Horn räumen musste, wäre sogar noch das 3:0 möglich gewesen, doch Schied konnte Kern nach schönem Pass von Marc Pfitzner erneut nicht überwinden. Burghausen wurde nochmals durch Schmidt (76.) und Calamita (86.) gefährlich, letztlich verteidigten die Blau-Gelben den Vorsprung aber weitestgehend souverän.
„Der Einsatz kam sehr überraschend, zum Glück hatte ich ein paar Minuten, um mich darauf vorzubereiten“, gab Adrian Horn nach dem Spiel zu Protokoll. Der 24-Jährige verfolgte den Großteil des Spiels seiner Mannschaft von der Bank aus und sah „eine gut stehende Abwehr, wie schon in den vergangenen Spielen.“ Fußballerisch sei zwar noch Luft nach oben, aber „zumindest hat man gesehen, dass kämpferisch alles stimmt.“
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