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„Danke für die Unterstützung“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht-Fans feiern ihr Team beim 0:0 gegen Energie Cottbus.

Von Elmar von Cramon, 08.05.2013.

Braunschweig. Das erste Spiel nach dem feststehenden Aufstieg von Eintrachts Zweitliga-Fußballern endete am Montagabend gegen Energie Cottbus mit einem torlosen Remis.

Für viele spielte das Ergebnis angesichts der sportlichen Bedeutungslosigkeit der Partie nur eine Nebenrolle, vielmehr nutzten die Eintracht-Fans die Partie, um ihre Mannschaft abermals gebührend zu feiern.
Bereits die Minuten vor dem Anpfiff markierte das große Highlight des Abends. Eine aufwendige Choreografie und ein Konfettiregen vor der Südkurve flankierten den Einlauf der Teams, den die Gäste mit einer eindrucksvollen Geste noch toppen konnten: Nach englischem Vorbild standen die Energie-Akteure Spalier, als die Aufstiegshelden einliefen: „Da kriegst du sofort Gänsehaut. Vielen, vielen Dank für diese Anerkennung“, zeigte sich Torsten Lieberknecht tief beeindruckt.
Den Eintracht-Spielern fiel es zu Beginn enorm schwer, in die Partie zu finden: Viele Unsauberkeiten im Spielaufbau der Blau-Gelben begünstigten dabei Offensivaktionen der Gäste, die durch Sanogo (5.) und Schulze (17.) zwei sehr gute Chancen ausließen. Eintracht erarbeitete sich erst nach einer halben Stunde die erste Möglichkeit, als Dennis Kruppke eine Flanke von Raffael Korte an die Latte köpfte (30.). Cottbus reagierte und hatte Pech, als Schulze eine fulminante Direktabnahme ans Lattenkreuz setze (33.).
Im zweiten Durchgang gingen die Blau-Gelben dann druckvoller zur Sache und hatten durch den Distanzschuss von Oliver Petersch (53.) und den Kopfball von Steffen Bohl (65.) zwei gute Möglichkeiten, doch auch die Gäste blieben durch Farina (63./Distanzschuss) und einen Pfostentreffer von Sanogo (71.) gefährlich. Die letzte Gelegenheit der Partie besaß abermals Kruppke, doch sein abgefälschter Distanzschuss strich über die Latte (87.).
Insgesamt zeigten sich beide Trainer mit dem Unentschieden zufrieden. Energie-Coach Rudi Bommer war zufrieden: „Wir haben in der ersten Hälfte sehr dominant agiert, in der zweiten Halbzeit war Braunschweig wesentlich besser. Deshalb ist das Unentschieden gerecht. Ich gratuliere Eintracht zum Aufstieg.“
Lieberknecht war froh, dass es seiner Mannschaft zumindest im zweiten Durchgang gelungen war, die Partie offen zu gestalten: „Gedanklich waren wir im ersten Durchgang ganz schwer auf dem Platz. Später haben wir Druck entfacht und uns leidenschaftlich einen Punkt erkämpft.“
Mehr als das Ergebnis stand für den Eintracht-Trainer jedoch die Unterstützung von den Rängen im Vordergrund: „Ich möchte mich für 90 Minuten sensationelle Unterstützung von den Fans bedanken, es war einfach überragend.“
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