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„Danke für die Unterstützung“

Eintracht-Präsident Sebastian Ebel im Interview zu seinen Zielen und Wünschen

Von Ingeborg Obi-Preuß
und Jürgen Heine, 22.07.2009

Braunschweig. Kaffeetrinken mit dem Präsidenten: Fünf Tage vor dem ersten Punktspiel der neuen Saison sprach die nB mit Sebastian Ebel über Ziele, Wünsche, viele Unterstützer und einige Quertreiber.

? Mit welchem Etat können Sie arbeiten?

!7,5 Millionen Euro beträgt unser Etat, davon sind 2,8 Millionen Euro für den Spielbetrieb der 1. Mannschaft, der große Rest sind Kosten wie zum Beispiel Stadionmiete, Sicherheitsdienst und Verbandsabgaben, Ausgaben für die A- und B-Junioren und der gesamte Bereich der Geschäftsstelle.

? Wo stehen Sie mit diesem Etat finanziell im Verhältnis zu anderen Vereinen der Liga?


! Mit unserem aktuellen Etat bewegen wir uns jetzt im Mittelfeld der 3. Liga.

? Wie beurteilen Sie die finanzielle Situation?

! Die Regionalliga-Saison 2007/2008 hatte Eintracht mit einem operativen Verlust von rund 2,3 Millionen Euro abgeschlossen, da war für uns völlig klar: Es muss einen strikten Sparkurs geben. Jetzt sind wir nicht mehr insolvenzgefährdet, aber wir brauchen für die Zukunft mehr finanziellen Spielraum.

? Wodurch?

! Durch verschiedene Mehreinnahmen, über die wir aber erst genauer reden wollen, wenn sie sicher sind.

?Was erwarten Sie sportlich von der neuen Saison?

!Wir wollen deutlich besser abschneiden als in der vergangenen Spielzeit. Die Zugänge scheinen qualitativ gut zu sein, und der Kader ist ausgeglichener besetzt. Langfristig muss unser Ziel natürlich Aufstieg in die 2. Liga heißen. Dafür wäre es ideal, wenn wir uns mittelfristig noch weiter verstärken könnten. So wie die Mannschaft jetzt steht, haben wir sehr gute Aussichten auf Erfolg.

?Wie beurteilen Sie das Auftaktprogramm für die Eintracht?


!Das Programm zum Saisonstart finde ich klasse. Siege gegen Osnabrück und im Pokalspiel gegen Kaiserslautern sind möglich. Diese Aufgaben sollten das Team weiter zusammenschweißen. So ein Auftakt ist ein Ansporn für jeden Spieler. Und für unsere tollen Fans ist ein solcher Auftakt sicherlich besonders attraktiv.

?Mit welchem Zuschauerschnitt plant der Verein?

!Wir kalkulieren wie in der Vorsaison mit 13 000 Fans pro Begegnung im Stadion.

?Wie groß ist die wirtschaftliche Unterstützung?

!Ich muss mich für das breite Engagement für den Verein bedanken. Unsere Hauptsponsoren, Volkswagen-Bank, Staake und BS Energy und der Pool 100 helfen uns sehr. Besonders freuen wir uns, dass wir weitere Pool-Mitglieder gewinnen konnten. Wir haben inzwischen rund 170 Poolpartner, das ist rekordverdächtig.


? Sie sind jetzt seit anderthalb Jahren im Amt – was hat sich mit Ihnen als Vereins- und Aufsichtsrats-Chef vor allem geändert?

! Das Wort „Team“ hat für mich und unsere Arbeit eine besondere Bedeutung, die Teamfähigkeit ist uns auch bei der Auswahl der Spieler und Mitarbeiter enorm wichtig. Nur so können wir ein Klima schaffen, in dem Erfolge wachsen können.

? Wie sieht es mit der Teamfähigkeit der Führung aus?

! Präsidium, Aufsichtsrat und Geschäftsführung sind sich sehr einig. Wir sprechen viel miteinander und vertreten unsere Positionen gemeinsam. Dankbar bin ich persönlich für den vielen Zuspruch und die Unterstützung aus dem Kollegen- und Sonsoren-Kreis sowie von den vielen Fans.
Nur so kann ich den vielen Herausforderungen begegnen.
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