Anzeige

Dank einer Leistungssteigerung erkämpft sich Eintracht ein 1:1

Packender Zweikampf: Eintrachts Ken Reichel (l.), behauptet den Ball gegen Daniel Caligiuri. Foto: SH

1. Fußball-Bundesliga: Tor von Bellarabi im Nachbarschaftsduell gegen den VfL Wolfsburg.

Von Elmar von Creamon, 16.03.2014.

Braunschweig. Dank einer großen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit erkämpfte sich Eintracht gestern in der 1. Fußball-Bundesliga ein 1:1 gegen den VfL Wolfsburg.

Vor ausverkauftem Haus an der Hamburger Straße sahen die Zuschauer einen packenden Fight beider Teams im Nachbarschaftsduell, das verdientermaßen keinen Sieger fand. Der VfL hatte die erste Hälfte dominiert, während der zweite Durchgang an die Löwen ging, denen der gewonnene Punkt weiterhin alle Chancen auf den Ligaverbleib erhält.

Eintracht begann gegen den Champions-League-Kandidaten aggressiv und druckvoll. Insbesondere Karim Bellarabi war in den Anfangsminuten an fast jeder Offensivaktion beteiligt und gab auch den ersten Torschuss auf das VfL-Gehäuse ab (6.). Beide Teams gingen in der Folge konzentriert zu Werke, auch wenn Torraumszenen eine Weile auf sich warten ließen. Eine gefährliche Hereingabe von Kevin de Bruyne hielt Daniel Davari dann ebenso sicher wie eine Flanke von Patrick Ochs (18.). Die Wolfsburger kamen allmählich besser ins Spiel, brachten in einigen Standardsituationen Gefahr für das Eintracht-Tor und gingen schließlich in Führung. Nach einer Ecke stieg Naldo zum Kopfball hoch, Davari konnte den Ball per Fuß zwar parieren, doch Benjamin Kessel bugsierte das Leder im Fallen wieder vor den Kasten, wo Luiz Gustavo abstauben konnte.
Für Eintracht hatte Mirko Boland im Gegenzug den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Schuss aus 15 Metern sauste über das „Wölfe“-Tor. Eintracht tat sich bis zum Pausenpfiff schwer gegen die Wolfsburger, die schließlich auch ein deutliches Übergewicht in Sachen Ballbesitz hatten.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Domi Kumbela wurde auf dem Flügel freigespielt und flankte nahe der Eckfahne in die Mitte, wo Karim Bellarabi sich gegen zwei Wolfsburger durchsetzen konnte und den Ball zum Ausgleich ins Tor jagte. Die Wolfsburger brauchten eine Weile, sich von dieser kalten Dusche zu erholen und kamen erst langsam wieder zu Offensivaktionen: Bas Dost setzte einen Kopfball über das Eintracht-Tor (56.).

Eintracht gewann in den Folgeminuten zusehends ein spielerisches Übergewicht und kam durch den agilen Boland per Direktabnahme zu einer weiteren Chance, doch VfL-Keeper Diego Benaglio war auf dem Posten (62.). Eintracht zeigte sich in dieser Phase wesentlich dynamischer als der VfL, konnte die zunehmende Überlegenheit aber nicht in Offensivaktionen ummünzen. In der Schlussviertelstunde verloren die Braunschweiger dann Boland, der nach einem Foul von Slobodan Medojevic mit einer Verletzung am Fuß ausscheiden musste.

In den finalen Minuten dieser spannenden Partie kam es nur noch zu wenigen Torraumszenen, direkt vor dem Schlusspfiff vergab der eingewechselte Havard Nielsen dann in aussichtsreicher Position die letzte Gelegenheit.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.