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„Cottbus hat sich gesteigert“

Fußball-Regionalliga: Eintracht-Trainer Benno Möhlmann warnt sein Team vor dem Underdog

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Am Freitag treten die Regionalligafußballer von Eintracht um 19.30 Uhr bei Energie Cottbus II an und wollen mit einem Sieg den Abstand zu Platz zehn verringern. Diesen belegt zur Zeit Dynamo Dresden mit 39 Zählern, allerdings haben die Sachsen ein Spiel mehr absolviert.

Rechenspiele interessieren Benno Möhlmann jedoch nicht: „Wir müssen es hinkriegen, uns auf unsere Spiele zu konzentrieren und darauf, Spiel für Spiel eine gute Leistung abzurufen“, stellt der Coach klar und will aus Cottbus möglichst die drei Zähler mitbringen: „Wir müssen selbstbewusst auftreten, dürfen den Gegner dabei aber nicht unterschätzen.“
Möhlmann warnt davor, die Lausitzer nach der beim 0:5 in der Hinserie gezeigten desolaten Leistung zu beurteilen: „Cottbus hat sich gesteigert und bislang noch kein Rückrundenspiel zu Hause verloren.“ Die zum erweiterten Profikader gehörenden Martin Männel, Toni Wachsmuth, Michael Lerchl, Arne Feick und Sebastian Schuppan laufen regelmäßig in der Regionalliga-Reserve auf, zuletzt kamen auch die Profis Christian Müller, Efstathios Aloneftis und Vragel da Silva zum Einsatz.
Bei Eintracht reduziert sich die Verletztenliste derweil weiter. Mit Deniz Dogan feierte ein weiterer Spieler gegen Werder Bremen ein erfolgreiches Comeback: „Deniz hat eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt, ich hoffe, dass ihm dies auch in Cottbus gelingt“, zeigt sich der Trainer zufrieden. Auch Christian Lenze, der im Bremen-Spiel nach einem Zweikampf benommen ausgewechselt werden musste, konnte wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Ausfallen wird in den kommenden drei Wochen aber Jan Washausen, der sich in den Abiturprüfungen befindet: „Am Freitag ist Jan bis 14.30 Uhr in der Schule, es wäre nicht gut, ihn in dieser Phase zum Spiel reisen zu lassen. Sein Abitur geht vor“, stellt Möhlmann klar, der in der Endphase der Saison wieder auf den Rechtsverteidiger zurückgreifen kann. Mit Holger Wehlage, der in der Reha an seinem Comeback arbeitet, wird es auf dieser Position aber keinen „fließenden Übergang“ geben: „Es ist leider noch zu früh“, sagt Möhlmann, dem auch Sreto Ristic (Reha nach Adduktorenverletzung) fehlt.
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