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Coach Tomlin kritisiert die „mentalen Fehler“

Lions-Headcoach Troy Tomlin gilt eigentlich als umgänglicher Typ. Wenn es nicht läuft, kann der Amerikaner an der Seitenlinie aber auch schon mal etwas lauter werden. Foto: Agentur Hübner

Football: Braunschweig empfängt die Rebels von Ex-Lion Javier Cook.

Von Christoph Matthies, 07.08.2015.

Braunschweig. Mit den Berlin Rebels treffen die Lions-Footballer heute (18 Uhr, Eintracht-Stadion) auf den Tabellenfünften der Nordgruppe, der momentan um jeden Punkt kämpft, um die Playoff-Teilnahme an den letzten vier Spieltagen sicherzustellen. „Vom Talent her ist das eine sehr starke Mannschaft und wir müssen unser Bestes zeigen“, findet Lions-Trainer Troy Tomlin wie gewohnt mahnende Worte, den Gegner nicht zu unterschätzen.

Ein besonderes Augenmerk hat Tomlin natürlich auf den gegnerischen Quarterback gerichtet. „Er ist ein exzellenter Athlet, und wenn er heißläuft, ist er nur sehr schwer zu stoppen“, fordert der Lions-Headcoach ein aggressives Vorgehen von seiner in dieser Hinsicht meist sehr zuverlässigen Defense. Ein weiterer Aktivposten bei den Rebels ist Runningback Larry McCoy, der mit beinahe 1200 erlaufenen Yards bisher mehr Meter zurücklegte als jeder andere Ballträger der Liga.

Die Qualität auf dem Feld ist also sicher da. Und wie sieht es auf der Trainerbank aus? Rebels-Coach Javier Cook wurde 2008 mit den Braunschweigern Deutscher Meister. Dennoch hat der für seinen Berufsstand eher ruhige Vertreter im Lions-Lager nicht viele Fans. Unterhält man sich mit Spielern und Assistenten, die bereits unter Cook dabei waren, gewinnt man vielmehr den Eindruck, dass der damalige Headcoach mit dem Titelgewinn eher wenig zu tun hatte.

Es ist also auch abseits des Kampfes um die Nordmeisterschaft für eine gewisse Brisanz gesorgt. Troy Tomlin hofft, dass seine Spieler kühlen Kopf bewahren und es schaffen, den Ball zu kontrollieren. „Wenn wir nicht so viele Ballverluste produzieren, haben wir meist einen guten Tag. Ansonsten werden die Spiele auch schon mal sehr knapp.“

Zufrieden war der Lions-Trainer zuletzt nicht immer mit der Disziplin seiner Spieler. „Wir dürfen keine doofen Emotionalstrafen bekommen. Ein normales, aggressives Foul kann passieren, aber die mentalen Fehler nicht“, appelliert Tomlin an die Besonnenheit seiner Mannschaft.
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