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Chancenlos gegen den Tabellenführer

Football: Die Braunschweig Lions verlieren Heimspiel gegen Berlin Adler 7:37 –Wide Receiver Tyrea Allen gibt Debüt

Von Daniel Beutler, 05.07.2009

Braunschweig. Mit 7:37 verloren die Braunschweig Lions gegen die Berlin Adler und waren dabei dem Hauptstadtclub in allen Belangen unterlegen. Da konnte auch der neue Wide Receiver aus den USA, Tyrea Allen, nicht helfen, der gute Ansätze bei seinem Debüt zeigte.

Gegen den Tabellenführer der Nordgruppe der German Football League erwischten die Lions einen katastrophalen Start. Die Offense blieb bis eine Minute vor der Halbzeit völlig ungefährlich und die Verteidigung konnte den Adlern keinen Einhalt gebieten. So gelangen nacheinander Wide Receiver Hemaseh Heidary, nach 15-Yard-Pass, Quarterback Jonathan Grant, nach kurzem 1-Yard-Lauf, wieder Heidary, nach 8-Yard-Pass und Runningback David McCants durch einen 70-Yard-Run die Punkte zur 28:0-Führung. Bei jedem dieser Punkte leistete sich die Lions-Verteidigung schwere Patzer.
Die ersten Punkte für die „Löwen“ gelangen erst eine Minute vor der Halbzeit. Wide Receiver Dominic Hanselmann fing einen 10-Yard-Pass von Quarterback Dennis Zimmermann zum 7:28-Halbzeitstand.
Im dritten Viertel fingen sich die Braunschweiger etwas, ohne aber zu überzeugen. Immerhin einen weiteren Berliner-Touchdown konnten sie im folgenden Spielverlauf verhindern, mussten aber das 7:31 durch ein 25-Yards-Fieldgoal von Benjamin Scharweit hinnehmen. Der Lions-Angriff kam weiterhin kaum vorwärts. Es gab zwar immer wieder Hoffnungsschimmer, zum Beispiel ein geblockter Fieldgoalversuch zum Ende des dritten Viertels, aber die Ambitionen auf Punkte schwanden auch schnell wieder. Das lag jedoch nicht an einer Dominanz der Adler, sondern an eigenen Fehlern. Die Braunschweiger leisteten sich zu viele ungenaue Pässe, unnötige Strafen und individuelle Fehler.
Aber: Die Lions gaben sich nicht auf und zeigten Courage. Am fehlenden Willen hat es gestern nicht gelegen. Und das merkten auch die Zuschauer, welche die Lions immer wieder anfeuerten. Auch nach dem 34:7, durch ein 41-Yard-Fieldgoal, und dem 37:7-Endstand durch ein 37-Yard-Fieldgoal von Scharweit, standen sie hinter dem Team.
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