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Champions League: „Wölfinnen“ treffen auf Slavia Prag

Wolfsburgs Babette Peter. Foto: regios24/Darius Simka

Fußball: Frauen des VfL Wolfsburg haben im März Heimrecht im Hinspiel – Sieg für Nationalteam gegen Frankreich.

Wolfsburg, 28.11.2017.

Länderspielpause in der Frauenfußball-Bundesliga: Doch Zeit zum Ausruhen blieb vielen Spielerinnen des VfL Wolfsburg nicht. Während mit Alexandra Popp, Almuth Schult, Babett Peter und Anna Blässe vier „Wölfinnen“ beim 4:0 (3:0)-Sieg der deutschen Nationalmannschaft im Länderspiel gegen Frankreich zum Einsatz kamen, waren einige Teamgefährtinnen mit ihren Nationalteams im Kampf um Punkte gefordert.

Eine bittere 0:1-Niederlage durch einen Treffer in der Schlussminute kassierte Zsanett Jakabfi mit Ungarn gegen die Ukraine. Ewa Pajor feierte mit Polen in der Gruppe 2 einen 4:1 (3:0)-Sieg in Albanien.

Und die Schweiz mit den „Wölfinnen“ Lara Dickenmann, Noelle Maritz und Vanessa Bernauer kam zu einem 3:0-Erfolg über Weißrussland und übernahm damit die Tabellenführung in dieser Gruppe.

Für Deutschland ging es gegen Frankreich indes „nur“ um einen versöhnlichen Ausklang des eher enttäuschenden Länderspieljahres 2017. Und der gelang – dank einer starken Alexandra Popp, die sich vor 6500 Zuschauern in der Bielefelder Schüco-Arena gleich zweimal in die Torschützenliste. „Poppi“ erzielte nach 21 Minuten die 1:0-Führung für Deutschland, Svenja Huth (39.) vom 1. FFC Turbine Potsdam legte den zweiten Treffer nach. Und praktisch mit dem Pausenpfiff war Popp wieder an der Reihe und stellte den 3:0-Halbzeitstand her. Acht Minuten nach Wiederanpfiff war es wiederum Svenja Huth, die Tor Nummer 4 für die deutsche Nationalelf markierte.

Unterdessen wurden in Nyon das Viertel- und Halbfinale der Champions League ausgelost. Der VfL Wolfsburg trifft dort in der Runde der letzten Acht erstmals auf den tschechischen Vertreter Slavia Prag. Das Hinspiel steigt am 21./22. März 2018 in Wolfsburg, eine Woche später steht das Rückspiel auf dem Programm.

„Tschechien ist für uns eine neue Erfahrung. Wir freuen uns auf die Vergleiche mit Prag, dabei kommt uns der relativ kurze Anreiseweg natürlich entgegen“, erklärte Ralf Kellermann, sportlicher Leiter der VfL-Frauen. Und er fügte schmunzelnd hinzu: „Ursprünglich hatten wir uns für Mitte Februar mit Slavia Prag auf ein Testspiel verständigt. Angesichts dieser Konstellation planen wir nun aber um.“

Im Falle eines Weiterkommens bekäme es der Double-Gewinner aus Wolfsburg in der Runde der letzten Vier entweder mit Montpellier oder Bayern-Bezwinger Chelsea LFC zu tun.
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