Anzeige

Champions League: VfL-Frauen im Halbfinale

Ewa Pajor. rs24/Simka

Fußball: Sonntag in der Bundesliga in Potsdam.

Wolfsburg, 29.03.2018.

Die Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg haben im Schongang das Halbfinale in der Champions League erreicht. Sechs Tage nach dem 5:0-Sieg im Hinspiel reichte der Mannschaft von Trainer Stephan Lerch im Rückspiel bei Slavia Prag ein 1:1 (0:1). In der Runde der letzten Vier trifft der zweimalige Titelgewinner am 21./22. und 28./29. April auf den FC Chelsea. Schon Sonntag (15 Uhr) treten die VfL-Frauen in der Bundesliga bei Turbine Potsdam an.

Vor 1700 Zuschauern in der Eden-Arena brachte Petra Divisova (30.) den tschechischen Meister zunächst etwas überraschend in Führung. Die Polin Ewa Pajor (68.) erzielte den Ausgleich für die „Wölfinnen“, die in dieser Partie vorsorglich auf ihre an der Ferse verletzte Torjägerin Pernille Harder verzichtet hatten. Insgesamt hatte Chefcoach Lerch seine Startformation im Vergleich zum jüngsten 1:0-Erfolg in der Bundesliga gegen den MSV Duisburg auf sechs Positionen verändert. „Uns ist letztlich leider kein Sieg mehr gelungen, wir sind aber eine Runde weiter, und das ist sehr positiv“, sagte Lerch, dessen Mannschaft es mit einem stark verbesserten Gegner zu tun hatte.

Divisovas Tor zum 1:0, als die Tschechin VfL-Torfrau Almut Schult mit Unterstützung des Innenpfostens keine Abwehrmöglichkeit ließ, belohnte die engagierteren Gastgeberinnen. Die „Wölfinnen“ ließen sich vom Rückstand allerdings nicht beeindrucken und wären noch vor dem Pausenpfiff fast zum Ausgleich gekommen. Zsanett Jakabfi ließ nach Pajor-Hereingabe aber nur den Querbalken wackeln (37.). Mit frischem Schwung kamen die VfL-Frauen aus der Kabine. Und der Druck der Wolfsburgerinnen wurde belohnt. Die eingewechselte Alexandra Popp legte im Strafraum mustergültig für Pajor auf, die aus kurzer Distanz keine Schwierigkeiten hatte, das 1:1 zu erzielen (68.). Anna-Lena Stolze hätte bei ihrem Pflichtspieldebüt fast einen perfekten Einstand gefeiert. Ihr Kopfball klatschte allerdings gegen den Pfosten (80.).

Vor einer kniffligen Auswärtsaufgabe stehen die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL am Ostersonntag beim Tabellenfünften in Potsdam. Das Hinspiel im Wolfsburger AOK-Stadion endete 2:2. Es war eine von zwei Partien, in denen die Wolfsburgerinnen an den bisherigen 15 Spieltagen nicht als Siegerteam den Rasen verließen. Gastgeber Potsdam ist als einziger Erstligist noch ohne Saisonniederlage, leistete sich aber sechs Unentschieden.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.