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„Cattiva Brunsviga“ beim Fankongress

Reform der 50+1-Regel wurde thematisiert.

Von Robin Koppelmann, 18.01.2012

Berlin. Beim zweitägigen Fankongress in Berlin diskutierten mehr als 500 Fußballanhänger aus 62 Vereinen konstruktiv über 15 Themenfelder, die von Freiheit und Verantwortung in den Fankurven bis zu Datenschutz und Stadionverboten reichten und den Erhalt der Fankultur in den Mittelpunkt stellten. Ein Thema auch die Kommerzialisierung des Fußballs um die Reform der umstrittenen 50+1-Regel, die Vereine vor einer Übernahme von Sponsoren schützen soll.

Die Braunschweiger Ultra-Gruppe „Cattiva Brunsviga“ hatte diesen Part übernommen und dabei sogar den ansonsten in Eintracht-Fankreisen unbeliebten Präsidenten von Hannover 96, Martin Kind, eingeladen: „Wir wollen damit unsere Ehrlichkeit unterstreichen und vernünftige Ansätze erarbeiten“, erklärte Cattiva-Vorsänger Benjamin Riefenberg. Der war insgesamt mit der Veranstaltung sehr zufrieden: „Es gab neue Anregungen und die Resonanz war grandios. Wir wissen jetzt, wie wir mit der 50+1-Problematik umgehen müssen.“
Interessant war, dass hochrangige Vertreter der Fußballverbände bereits im Vorfeld die Teilnahme abgesagt hatten und ausgerechnet die Polizei der Veranstaltung kurzfristig fern blieb.
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