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Camachos Premierentor reicht dem VfL

Zwei Neue jubeln über das 1:0 für den VfL: Torschütze Ignacio Camacho (links) und Felix Uduokhai. Foto: regios24/Darius Simka

Fußball-Bundesligist Wolfsburg kommt mit einem 1:0-Sieg in Norderstedt im DFB-Pokal weiter.

 Von Jörg Kleinert, 15.08.2017.


Wolfsburg. Pflichtaufgabe erfüllt – allerdings ohne jeglichen Glanz. Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg setzte sich im Erstrundenspiel des DFB-Pokal-Wettbewerbs beim Regionalligisten FC Eintracht Norderstedt mit 1:0 (0:0) durch.

Das Tor des Tages vor 4500 Zuschauern im Edmund-Plambeck-Stadion, unter ihnen 1500 Wölfe-Anhänger, erzielte Neuzugang Ignacio Camacho in der 59. Minute. Der Spanier köpfte den Ball aus wenigen Metern humorlos in die Maschen – sein erster Treffer in seinem Premieren-Pflichtspiel für den VfL. Riechedly Bazoer verpasste in der 62. Minute die Vorentscheidung, weil sein Kopfball hängenblieb.

In Durchgang 1 vergaben die Wolfsburger früh die Chance zur Führung. Kapitän Mario Gomez setzte einen Linksschuss aus zentraler Lage knapp vorbei (12.). Noch näher am Führungstreffer war Jakub Blaszczykowski, dessen Flachschuss an den Pfosten klatschte (17.).

„Nicht schnell genug“
In der Folgezeit lief das Leder fast nur in eine Richtung. Der Hamburger Landespokalsieger hatte alle Hände voll zu tun, sich die Wölfe vom Leib zu halten und tat das vorrangig, indem er das Spiel möglichst oft unterbrach. „Das Spiel hat unseren Erwartungen entsprochen. Wir kennen unsere Qualitäten und wissen, dass wir in der Lage sind, viel Ballbesitz zu haben“, sagte VfL-Trainer Andries Jonker. „Manchmal geht es nicht schnell genug nach vorn, und wir produzieren auch nicht haufenweise Großchancen.“

VfL vergibt die Chancen
Norderstedt wehrte sich nach dem Gegentreffer weiter nach Kräften, blieb in der Offensive mit Ausnahme des Kopfballs von Sinisa Veselinovic (84.) ungefährlich. Für den VfL verpassten in der Schlussphase Gomez (81.) und der eingewechselte Paul-Georges Ntep (82.) die Chance, die Führung zu verdoppeln. Jonkers Fazit: „Wir sind imstande, ein Spiel zu kontrollieren. Das haben wir 80 Minuten getan und ein Tor geschossen. Es hätten mehr sein können und müssen. Am Ende haben wir auch dem Gegner noch die Chance zum Ausgleich gestattet, die er zum Glück nicht genutzt hat.“

Gegen wen es für den VfL in der zweiten Hauptrunde geht (24./25. Oktober), erfahren die Wölfe am Sonntagabend (20. August). Dann findet im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die Auslosung statt. Apropos Dortmund: Gegen die Borussia bestreiten die Grün-Weißen am Samstag (15.30 Uhr) in der heimischen Volkswagen Arena ihr erstes Punktspiel. Höchstwahrscheinlich ohne den neuen Abwehrchef: John Anthony Brooks zog sich im Pokalspiel in Norderstedt eine Verletzung am Hüftbeuger zu und droht nicht nur beim Auftakt auszufallen.
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