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Brinkmann: „Wir wollen konstanter spielen“

Fußball: Eintrachts Kapitän hat sich mit seinem Team viel für den Rest der Drittliga-Saison vorgenommen.

Von Elmar von Cramon, 01.02.2009.

Braunschweig. Eine Woche vor der Auftaktbegegnung der Restrückrunde sprach die nB mit Eintrachts Kapitän Dennis Brinkmann über die erste Hinserie in der neuen Liga, den Verlauf der Vorbereitung und seine Erwartungen für die noch verbleibenden 18 Partien.

?Dennis Brinkmann, in der kommenden Woche startet Eintracht in die Restrückrunde. Was erwarten Sie vom Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt und wie sehen Sie den Gegner?

!Im Hinspiel hat man bereits gesehen, dass Erfurt eine Mannschaft ist, die gut mitspielt. Ich denke, dass uns das entgegenkommt und sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnen. Generell sind wir stark genug, um dort zu bestehen, und sind für das Aufeinandertreffen gut gewappnet. Der Aufwand für die vielen Trainingseinheiten und die gute Arbeit in der Vorbereitung sollte sich lohnen.

?Was haben Sie sich mit dem Team für die Restsaison vorgenommen?

!Auf jeden Fall wollen wir konstanter spielen. Die Hinrunde lief meist so, dass nach einem guten Spiel ein schlechtes folgte. Wir haben es nicht geschafft, unser Potenzial auszuschöpfen, doch in der Vorbereitung hat man gesehen, dass es bergauf geht.

?Im Vorjahr war die Ausgangslage vor Ende der Winterpause von extremem Druck geprägt. Wie sieht es in dieser Saison aus?

!Es ist schon ein Unterschied im Gegensatz zum Vorjahr. Dennoch dürfen wir uns bei sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge aber nicht ausruhen, sondern müssen beweisen, dass wir stärker sind als es unser momentaner Tabellenplatz aussagt!

?Wie sehen Sie die neue dritte Liga im Vergleich zur alten Regionalliga Nord?

!Drei bis vier Spitzenteams haben sich herauskristallisiert. Paderborn und Düsseldorf haben kräftig investiert, Emden verfügt über eine eingespielte Mannschaft. Ich denke, dass diese Mannschaften die Aufsteiger unter sich ausmachen werden. Dass Traditionsvereine wie die Stuttgarter Kickers oder Dynamo Dresden unerwartet unten stehen, spricht meiner Meinung nach für eine gewisse Ausgeglichenheit. Im Prinzip kann jeder jeden schlagen.

?Sie selbst starten auf der rechten Außenverteidigerposition in die Restsaison. Eine, zumindest im Eintracht-Trikot, ungewohnte Position; wie kommen Sie zurecht?

!Wenn es dem Team hilft, spiele ich dort. Ich kenne die Position schon aus meiner Zeit in Aachen, wo es auf Rechts ganz gut lief. Man braucht ein bis zwei Partien, bevor man sich wieder eingespielt hat. Ich denke, es sah bisher ganz gut aus.

?Am Ende dieser Saison läuft unter anderem auch Ihr Vertrag aus. Gab es denn schon Gespräche mit Ihnen bezüglich einer Verlängerung?

!Ich denke, dass die Vereinsführung erstmal die Neuverpflichtungen abhaken will. Mit mir hat noch niemand über dieses Thema gesprochen.
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