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Braunschweiger Rudnicki gewinnt Weltcup in Italien und wird in Nationalmannschaft berufen

Braunschweig: Lamme | Der Braunschweiger Handicap-Radrennsportler Andreas Rudnicki hat am Sonntag im italienischen Maniago den ersten Weltcup der Saison im Straßenrennen gewonnen und ist in die deutsche Nationalmannschaft berufen worden. Der 45-jährige Rudnicki hat den 20 Jahre jüngeren Silbermedaillen-Gewinner der Paralympics in Rio, den Italiener Fabio Anobile, auf den zweiten Platz verwiesen. Dritter wurde der ehemalige Zeitfahr-Weltmeister David Nicholas aus Australien, ebenfalls 2 Dekaden jünger als der Braunschweiger. Die nächste deutsche Platzierung war der vierte Platz mit Steffen Warias, der in Rio noch Gold geholt hatte. Rudnicki hatte sich 10 Kilometer vor dem Ziel von der Hauptgruppe abgesetzt und den Vorsprung bis in das Ziel gehalten. Insgesamt haben 60 Starter aus drei Klassen an dem Rennen teilgenommen.

Rudnicki, der durch einen beidseitigen Klumpfuß-Restzustand und mit einem GdB von 70 gehandicapt ist, stellt seine Trainingspläne selber auf und fährt mehr als 12.000 Kilometer Rad jedes Jahr. Inzwischen hat der Leistungssportler auch seine Ernährung für den Sport umgestellt. „Die harte Vorbereitung im Winter und Frühjahr scheint sich gelohnt zu haben“, sagt Rudnicki, der durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung gefördert wird. Rudnicki wohnt im Braunschweiger Stadtteil Lamme, ist dreifacher Familienvater und geschäftsführender Gesellschafter zweier mittelständischer Unternehmen mit mehr als 40 Mitarbeitern in Braunschweig und Bielefeld. Der RSV Braunschweig und der GC Nendorf freuen sich über seine Vereinszugehörigkeit.
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