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Braunschweiger Rudnicki erreicht den dritten Platz bei Deutscher Meisterschaft in Köln

Köln. Der Braunschweiger Handicap-Radrennsportler und Nationalkader-Fahrer Andreas Rudnicki hat am Pfingstmontag den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Straßenrennen erreicht. Die Deutsche Meisterschaft fand am Pfingstwochenende im Rahmen der Cologne Classics in Köln statt. Rudnicki musste sich Matthias Schindler aus Nürnberg und dem Tübinger Steffen Warias, Paralympics-Goldgewinner von Rio, geschlagen geben. „Die Deutsche Meisterschaft war mein Ziel. Aber wenn ein ganzer Landesverband gegen ein fährt, ist es schwer.“, berichtet Rudnicki, der im Mai noch den Weltcup im italienischen Maniago gewonnen hat, aus dem Rennen.

Rudnicki, der durch einen beidseitigen Klumpfuß-Restzustand und mit einem GdB von 70 gehandicapt ist, stellt seine Trainingspläne selber auf und fährt mehr als 12.000 Kilometer Rad jedes Jahr. Inzwischen hat der Leistungssportler, der durch die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung gefördert wird, auch seine Ernährung für den Sport umgestellt. Rudnicki wohnt im Braunschweiger Stadtteil Lamme, ist dreifacher Familienvater und geschäftsführender Gesellschafter zweier mittelständischer Unternehmen mit mehr als 40 Mitarbeitern in Braunschweig und Bielefeld. Der RSV Braunschweig und der GC Nendorf freuen sich über seine Vereinszugehörigkeit.
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