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Brahims Tor lässt hoffen

Fußball: Eintrachts U19 verliert Relegationshinspiel 1:2 gegen Dresden.

Von Robin Koppelmann, 23.06.2013

Braunschweig. Eintrachts U19Fußballer haben im Kampf um den Aufstieg in die Junioren-Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen: Das Relegationshinspiel gegen Dynamo Dresden ging gestern mit 1:2 (0:1) verloren.

Offiziell 767 Zuschauer waren in das Konrad-Koch-Stadion gekommen und bildeten einen würdigen Rahmen für dieses immens wichtige Spiel. Und entsprechend stark begann Eintracht auch, bereits nach wenigen Sekunden segelte der Ball nach einer verunglückten Dresdner Rettungstat gegen den Gästepfosten.
Doch nachdem auch Jorgo Nika wenig später aus kurzer Distanz verzog (12.), kam ein Bruch ins Spiel: Dynamo wurde stärker und nutze Fehler in der Eintracht-Defensive: „Wir haben es verpasst, weiter unser Konzept zu spielen, und die Ordnung verloren“, resümierte „Löwen“-Coach Goran Barjaktarevic nach dem Spiel. „Die daraus resultierenden Stellungsfehler wurden bitter bestraft.“ Denn nachdem Profischiedsrichter Marcel Unger zunächst noch einem Dresdner Tor wegen Abseits die Anerkennung verweigerte (40.), war es kurz vor der Pause passiert: Dynamo ging durch Dominic Baumann per Kopfball in Führung.
Nach dem Seitenwechsel kam Eintracht nur sehr schwer ins Spiel, Dresden konterte intelligent und konnte nach mehreren vergebenen Großchancen sogar auf 0:2 erhören: Erneut traf Baumann (60.). Erst in der Nachspielzeit gelang den Einträchtlern, die zu Spielende konditionell im Vorteil schienen, durch den eingewechselten Eymen Brahim der wichtige Anschlusstreffer.
Denn wie aus einem DFB-Dokument hervorgeht, zählt bei der U19-Relegation die „Auswärtstorregel“ nicht, Eintracht würde beim Rückspiel in Dresden demnach ein 1:0-Erfolg für eine Verlängerung reichen. „Ich glaube an die Moral der Mannschaft, wir werden das Spiel in Dresden gewinnen. Auch wenn uns dort ein Hexenkessel erwarten wird“, erklärte Team-Manager Jürgen Weisheit.
Das Rückspiel am kommenden Sonnabend (15 Uhr) wurde eigens ins Dresdner Glücksgas-Stadion verlegt, die Verantwortlichen erwarten eine vierstellige Zuschauerzahl. Doch einen Trumpf hat Eintracht noch in der Hand: „Ich habe noch nie ein Relegationsrückspiel verloren“, bekannte Trainer Barjaktarevic.
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